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Systematische Background Screenings über Mitarbeiter gehören nicht zur Kernkompetenz der Unternehmen und Verantwortliche stoßen schnell an Grenzen
Trotz ausgefeilter Sicherheitskonzepte bleibt das Risiko durch den Mitarbeiter, der Zugang zur Wissensbasis im Unternehmen besitzt
Trotz ausgefeilter Sicherheitskonzepte bleibt das Risiko durch den Mitarbeiter, der Zugang zur Wissensbasis im Unternehmen besitzt. Insbesondere die Schnittstellen zu Kunden, Partnern und Lieferanten ebnen kriminellen Machenschaften den Weg ins Unternehmen. Zugleich wünscht sich jeder Security Manager loyale und vertrauenswürdige Mitarbeiter, die im Einklang mit den Richtlinien und Zielen des Unternehmens erfolgreich geführt und entwickelt werden können. Die systematische Überprüfung von Bewerbern und Angestellten (Know Your Employee) auf allen Ebenen der Unternehmenshierarchie stellt entsprechend eine sinnvolle Maßnahme dar, die präventiv bei der Einstellung und regelmäßig (einmal jährlich) für den gesamten Personalbestand durchgeführt werden sollte.
Verhältnismäßigkeit und Compliance
"Um dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu entsprechen, sind im ersten Schritt die vitalen Interessen und deren Verwundbarkeit durch Risikogruppen und -typen zu definieren. Das Background Screening von Mitarbeitern ist dem Risikopotenzial anzupassen", sagt Claudio Foglini, KYE-Experte und Senior Consultant bei Scalaris AG. "Selbst renommierte Headhunter und große Personalunternehmen führen teilweise keine systematische Risikoanalyse durch. Sei es aus mangelndem Zugang zu den relevanten Datenbanken oder aus einem Interessenskonflikt heraus – zahlreiche Skandale in den Medien zeigen, dass die Risikoeinschätzung eine absolut notwendige Maßnahme ist."
So sind angestellte Mitarbeiter der unteren Hierarchieebenen durch ihren Mangel an Informationen eher als Basisrisiko einzustufen, das allerdings schwer kalkulier- und vorhersehbar ist. Zu deren Überprüfung werden berufliche und universitäre und Informationen über eine "mögliche kriminelle Vergangenheit" sowie Credit Checks herangezogen. Das Middle Management birgt mit seinen teilweise exponierten Funktionen wie Einkauf, Verkauf oder IT-Management bereits ein erhebliches Risiko. Diese Gruppe verfügt über ausreichend Informationen und erfüllt unternehmenskritische Aufgaben. Foglini: "In diesem Fall sollte das Unternehmen auch das psychologische Profil und Interessenskonflikte des Einzelnen untersuchen und einbeziehen." Das größte Risiko befindet sich natürlich im Top Management, dem alle Informationen zur Verfügung stehen. Erst ausgedehnte Background Checks, beispielsweise über Insolvenzen und zivilrechtliche Verfahren sowie die Abklärung von Aufsichtsratspositionen durchleuchten die wirtschaftlichen Interessen und die geschäftlichen Zusammenhänge und lassen eine Risikobewertung zu.
Dabei sind auf allen Risikostufen Compliance-Auflagen, also interne und externe Richtlinien rund um den Datenschutz, zu berücksichtigen. "Abgesehen vom grundsätzlich sorgfältigen und absolut vertraulichen Umgang mit Informationen im gesamten KYE-Prozess ist es wichtig, die rechtlichen Bestimmungen zu kennen: Wann sind beispielsweise Einverständniserklärungen von Bewerbern zwingend erforderlich und welche Datenquellen dürfen für Analysen überhaupt verwendet werden", unterstreicht Foglini.
Kostenvorteile durch Outsourcing
Systematische Background Screenings über Mitarbeiter gehören nicht zur Kernkompetenz der Unternehmen und Verantwortliche stoßen schnell an Grenzen. "Die fehlende Anbindung an relevante, kostenpflichtige Datenbanken, mangelndes Know-how über die Anonymisierung von Recherchen und über systematische Datensammlung und -analyse sind für Unternehmen nicht nur riskant, sondern zugleich sehr teuer", erläutert Nico Maffei, bei LexisNexis für die Schweiz verantwortlich. "Durch unser Produktportfolio kann Scalaris diese Hürden beseitigen, da wir sowohl die relevanten Informationsquellen als auch das erforderliche Prozess-Know-how besitzen. Dank unserer Spezialisierung senken wir die Kosten für das Mitarbeiter-Screening in Unternehmen erheblich!"
Lesen Sie zum Thema "Outsourcing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)
Scalaris stellt mit Hilfe der Lösungen von LexisNexis den Kunden ausführliche Reports zur Risikoeinschätzung und als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung, bietet Beratung und übernimmt auch das Projektmanagement für die effiziente Realisierung einer unternehmensweiten KYE-Strategie. Kunden erhalten einen umfassenden Service aus einer Hand, der von der Überprüfung von Hunderten und Tausenden Mitarbeitern bis zu tiefgreifenden Hintergrundabklärungen über Bewerber für das Middle oder Top Management alle risikorelevanten Background Checks beinhaltet. (Scalaris: ra)
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