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Umgang mit dem Datenschutz


Bundesverband Credit Management: Deutsche Kreditmanager wollen "neue Informationstransparenz"
Welche Anforderungen ergeben sich aus Datenschutzvorschriften?


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(02.09.11) - Deutschlands Kreditmanager machen sich für eine "neue Informationstransparenz" in ihrer Branche stark. Diese Forderung bezieht sich einerseits auf die Qualität der Auskünfte über Unternehmen, andererseits auf den eigenen Umgang mit dem Datenschutz. Transparenz ist das zentrale Thema auf dem Bundeskongress des Bundesverbandes Credit Management (BvCM) e.V. am 12. und 13. Oktober in der Frankfurter Commerzbank-Arena. Dort geht es in Fachvorträgen, Expertengesprächen und Workshops vor allem darum, wie mehr Transparenz die Qualität des Kreditmanagements verbessern kann − und damit für Unternehmen neue Werte schafft und sichert. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hat der rheinland-pfälzische Finanzminister Dr. Carsten Kühl übernommen.

Das offizielle Motto des Bundeskongresses 2011 lautet "Neue Informationstransparenz im Credit Management - Wertsteigerung durch interne und externe Kommunikationsquellen". Der BvCM-Bundeskongress ist das bedeutendste Branchen-Event der deutschen Kreditmanager. In diesem Jahr werden wieder rund 500 Teilnehmer erwartet. Neben den führenden Kreditmanagement-Fachleuten aus Unternehmen und Wissenschaft sind auch Experten aller relevanten Dienstleister, vor allem aus den Bereichen Kreditversicherung, Wirtschaftsinformation, Unternehmensfinanzierung, IT sowie Rating vor Ort.

Dabei geht es in zweierlei Hinsicht um Transparenz: zum einen um die Gewinnung transparenter Kundeninformationen, die für jeden Kreditmanager die Arbeitsgrundlage darstellen - Stichwort: Informationsbeschaffung. Im Fokus stehen dabei vor allem um die Auswahl geeigneter Quellen sowie die Verarbeitung und effektive Verwertung der zur Verfügung stehenden Daten. Es gilt, den Überblick zu behalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit von Insolvenz bedrohte Kunden nicht mehr oder nur zu abgesicherten Konditionen beliefert werden. Auf diese Weise werden Zahlungsverzögerungen und Forderungsausfällen vermieden, die das eigene Unternehmen gefährden können. Denn nur wer seinen Kunden kennt, kann Vertragskonditionen angemessen gestalten und ruhigen Gewissens Lieferantenkredite vergeben.

Zum anderen gewinnt auch der Umgang mit den verfügbaren Informationen immer stärkere Bedeutung:
>> Funktioniert der Informationsfluss zwischen den Kreditmanagern und anderen Abteilungen im Unternehmen?
>> Sind ihre Entscheidungen nach innen und außen transparent?
>> Welche Anforderungen ergeben sich aus Datenschutzvorschriften?

Kurzum: Es geht um die zentrale Frage, wie durch ein verantwortungsbewusstes Credit Management zusätzliches Vertrauen im Geschäftsleben geschaffen werden kann. Denn angesichts der unsicheren Wirtschaftslage wird es für Unternehmen zunehmend wichtiger, Risiken realistisch zu bewerten und gleichzeitig Umsatzpotenziale voll zu nutzen. Das fällt bei einem offenen und ehrlichen Umgang miteinander wesentlich leichter. Die Bereitschaft, seine Prozesse transparent zu gestalten, wird damit immer mehr zur Grundvoraussetzung für dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg.

Kreditmanagement: Hintergrund
Kreditmanagement bezeichnet den systematischen Umgang von Unternehmen mit ihren Forderungen gegenüber Kunden bzw. ihrer Rolle als Kreditgeber. Es umfasst dabei sämtliche Prozesse, die mit der Entstehung und Bearbeitung von Forderungen einhergehen. Es zielt auf die systematische Verbesserung des Cashflows sowie die Reduzierung von Zahlungsausfällen ab. Über die Verbesserung der Liquidität wird es zum Schlüsselfaktor für dauerhaft gesunde Unternehmensfinanzen und stärkt die Unabhängigkeit der Wirtschaft von externen Kapitalgebern.

Zu den Aufgaben eines Kreditmanagers zählen die Überprüfung der Kreditwürdigkeit von Kunden, die Erstellung und Entwicklung von Kreditlimits, Ratings, Zahlungskonditionen und die konstante Kontrolle der Einhaltung der für diese Bereiche definierten Richtlinien. Sowohl bei externen Kunden, aber auch der 'internen Kundschaft', wie z.B. der Verkaufsabteilung. Darüber hinaus gehören die Beschaffung und Bewertung von Sicherheiten sowie die Beobachtung der Entwicklung von Zahlungsmodalitäten zum Aufgabenprofil. Das Kreditmanagement besitzt in der Regel eine Schnittstellenfunktion zwischen Vertrieb, Controlling und Finanzabteilung. (Bundesverband Credit Management: ra)

Bundesverband Credit Management: Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

Finanzbranche: Stresstest für IT-Architekturen Mit einer Flut von regulatorischen Compliance-Anforderungen reagieren Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden auf die Erfahrungen aus der letzten Finanzkrise. Damit steht die Finanzbranche vor einem Stresstest für ihre Fach- und IT-Architekturen. Insbesondere im Finanz- und Risikomanagement sowie im Melde- und Rechnungswesen steigen die Anforderungen an die Datenhaltung und Datenqualität drastisch an. Die bestehenden Fach- und IT-Architekturen und Gesamtbanksteuerungsprozesse vieler Finanzinstitute sind dem nicht gewachsen.

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Chancen in der derzeitigen Finanzlandschaft Vor dem Hintergrund der Entwicklungen in der Eurozone und des zunehmenden regulatorischen Drucks mit neuen Anforderungen für die Marktteilnehmer gibt die SWIFT-Regionalkonferenz 2012 (4. bis 6. Juni 2012 in Wien) Antworten auf die aktuellen Fragen und Lösungen für die zahlreichen Herausforderungen der europäischen Finanzindustrie zur Diskussion. Dabei stehen Innovation und Kooperation als die entscheidenden Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Gestaltung der zukünftigen Bankenlandschaft nach den Krisen der letzten Jahre im Vordergrund.

Enterprise-Governance-, Risk- & Compliance "Um zusätzliches Wachstumspotenzial für Beta Systems zu erschließen, prüfen wir derzeit mit dem Einstieg in den Markt für Enterprise-GRC eine weitere Handlungsoption", führt Gernot Sagl, Finanzvorstand der Beta Systems Software AG, aus. "Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat evaluieren wir den - auf der bisherigen Strategie aufbauenden - Einstieg in diesen Markt, der auf GRC in punkto Geschäftsführung, Geschäftsprozesse und Geschäftsvorfälle ausgerichtet ist."

Governance, Risk und Compliance In diesem Jahr widmet sich der Cast e.V unter der Rubrik "Enterprise Security" dem Thema Compliance. Compliance bezeichnet die Regeltreue oder auch Regelkonformität und ist ein Begriff aus der betriebswirtschaftlichen Fachsprache für die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien in Unternehmen, aber auch von freiwilligen Kodizes, wie der einschlägigen Literatur zu entnehmen ist.

Info-Roadshow zur elektronischen Rechnung Der Versand elektronischer Rechnungen ist vor einigen Monaten wesentlich vereinfacht worden. Digitale Signaturen oder spezielle Verfahren für den Datenaustausch wie EDI sind nicht mehr notwendig. Stattdessen können Rechnungen nun einfach per E-Mail verschickt werden. Mit einer Experten-Roadshow zum elektronischen Rechnungsaustausch informiert der Bitkom über die neuen Möglichkeiten.

Nachhaltigkeitsengagement der SAP Die SAP AG hat ihr vierteljährliches Update zum Nachhaltigkeitsbericht 2011 veröffentlicht. So konnte SAP aufgrund ihres Nachhaltigkeitsengagements im ersten Quartal 2012 ihre Position im Ranking der 100 nachhaltigsten Unternehmen weltweit von Platz 94 auf Platz 27 verbessern und wurde in den FTSE4Good-Index aufgenommen. Darüber hinaus erhielt SAP den ersten "Climate Leadership Award 2012". Mit diesem Preis zeichnet die US-amerikanische Umweltschutzbehörde (EPA - Environmental Protection Agency) unternehmerisches und persönliches Engagement bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Verringerung der CO2-Emmissionen aus. Der Award ehrt sowohl die Software, die SAP ihren Kunden in den Bereichen Energiemanagement und nachhaltige Unternehmensführung weltweit anbietet, als auch die eigene Energie- und CO2-Strategie von SAP.

Master-Studiengang für Criminal Investigation Im deutschsprachigen Raum wird es eine hochschulische Masterausbildung in Kriminalistik geben. Die School of Governance, Risk & Compliance (School GRC) an der privaten, staatlich anerkannten Steinbeis-Hochschule Berlin startet mit Initiative der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik (DGfK) im Oktober den zweijährigen, berufsbegleitenden Master-Studiengang für Criminal Investigation. Die Studierenden werden u.a. in die Kriminalwissenschaften eingeführt, umfassend in der Beweisführung fortgebildet und erlernen die Einsatzmöglichkeiten kriminalistischer Instrumente im Umfeld nicht-polizeilicher Behörden und der Privatwirtschaft.

Compliance-Roundtable in Zürich Die kostenlosen, halbtägigen eLearning-Roundtable-Veranstaltungen der IMC AG haben sich seit deren Gründung im vergangenen Jahr zu einem festen Treffpunkt für L&D-Professionals in der Schweiz entwickelt. Lag der Fokus bei den letzten beiden Terminen auf der Unterstützung der informalen Lernprozesse durch Microlearning, soll es nun am 20. Juni in Zürich beim Roundtable "Compliance und die Herausforderungen an das Learning Management im Unternehmen" darum gehen, welche Herausforderungen stetig wachsende Compliance-Anforderungen an Unternehmen stellen und wie diesen mit optimierten Learning-Management-Prozessen begegnet werden kann.

Sicherheit und Vertraulichkeit durch Datenraum Die Brainloop AG, Anbieterin von "Document Compliance Management"-Lösungen für den hochsicheren Umgang mit vertraulichen Dokumenten, hat jetzt die unbefristete Verlängerung der Partnerschaft mit Munich Network bekanntgegeben. Damit unterstützt Brainloop die Aktivitäten des gemeinnützigen Innovationsnetzwerkes zur Vernetzung von Start-ups, Industrie, Investoren und Forschung.

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Auskunftsrecht gegenüber Unternehmen Risikomanagement und Compliance