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Datenschutzbewusstsein in deutschen Unternehmen


Umfrage zeigt: Datenschutz für eine besonders wichtige organisatorische Maßnahme in Unternehmen
78 Prozent der Befragten halten eine Notfallplanung für den Fall der Fälle für unbedingt notwendig


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(23.09.11) - Laut eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft - hat der Datenschutz hat oberste Priorität in deutschen Unternehmen. Dies hat die Umfrage "Internet-Sicherheit 2011" ergeben, die eco auf seinem Anti-Spam-Kongress im Rahmen der "Internet Security Days" vorgelegt hat. "92 Prozent der 270 befragten Firmen halten den Datenschutz für eine besonders wichtige organisatorische Maßnahme zur Stärkung der Internet-Sicherheit im Unternehmen", erklärte Dr. Kurt Brand, Leiter der Kompetenzgruppe Sicherheit im eco Verband und Geschäftsführer der IT-Sicherheitsfirma Pallas.

An zweiter Stelle der organisatorischen Themen steht laut Umfrage die Sensibilisierung der Beschäftigten in Bezug auf Sicherheitsthemen, die 88 Prozent der Firmen als wichtig oder sogar sehr wichtig einstufen (Mehrfachnennungen waren erlaubt). 81 Prozent sind der Auffassung, dass es vor allem auf die betrieblichen Sicherheitskonzeptionen und die Beachtung der einschlägigen Richtlinien ankommt. 78 Prozent der Befragten halten eine Notfallplanung für den Fall der Fälle für unbedingt notwendig. 72 Prozent vertreten die Meinung, dass es auch von Bedeutung ist, bei Lieferanten und beauftragten Dienstleistern auf die Sicherheit zu achten, um die Gefährdungspotenziale zu minimieren.

"Die organisatorischen Sicherheitsthemen von Datenschutz bis Lieferantenüberwachung erhalten auch 2011 wie schon im Vorjahr eine höhere Aufmerksamkeit als die technischen Aspekte. Ebenso ist die Wichtigkeitsbewertung aller organisatorischen Themen gegenüber dem Jahr zuvor bemerkenswert unverändert. Diese Themen unterliegen also offensichtlich keinem schnellen zeitlichen Wandel, was auch auf die hohe Relevanzgüte der Umfrageergebnisse hinweist", erläutert Dr. Kurt Brand. Bei den technischen Sicherheitsthemen steht für gut drei Viertel der Unternehmen auch 2011 die Angst vor Schadsoftware aus dem World Wide Web an erster Stelle, hat die eco-Umfrage ermittelt.

Abschließend räumt der eco-Sicherheitsleiter mit einem weit verbreiteten Vorurteil auf: "Entgegen der landläufigen Meinung achten kleinere Firmen keineswegs weniger auf ihre Sicherheit als Großunternehmen. In unserer Umfrage gaben große und kleine Unternehmen nahezu identische Antworten auf alle Sicherheitsfragen."

Hintergrund: "Internet-Sicherheit 2011"
An der Umfrage nahmen 270 Firmen aller Größenklassen teil, von unter 10 bis über 1000 Mitarbeiter mit Computerarbeitsplätzen, wobei die Klassen sehr gleichmäßig verteilt waren. 53 Prozent der befragten Unternehmen sind Anwender, der Rest Anbieter von Informationstechnologie. Die Teilnehmer mit und ohne Budgetverantwortung halten sich die Waage. Etwa die Hälfte der Befragten kommt aus der IT-Branche, ein gutes Viertel machen andere Dienstleistungen aus.
(eco: ra)

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Meldungen: Studien

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Soziale Medien und Unternehmenskultur Fast die Hälfte (47 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland setzt soziale Medien ein. Weitere 15 Prozent haben bereits konkrete Pläne, damit in Kürze zu beginnen. Das geht aus einer Studie hervor, die der Hightech-Verband Bitkom in Berlin vorgestellt hat. Dabei wurden im Auftrag des Bitkom 732 Unternehmen aller Branchen befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

Hoch im Kurs bei ECM: Compliance Effiziente Suche, Vorgangsbearbeitung mittels elektronischer Akte und Business-Process-Management sind für Unternehmen die Top-Trends im Umfeld von Enterprise Content Management (ECM). Dies ergab eine umfangreiche Studie des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC). Befragt wurden mehr als 100 Unternehmen mit über 1.000 Angestellten in der DACH-Region.

Professionelle Solvency II-Lösungen bevorzugt Nach aktuellen Verlautbarungen der EU-Kommission ist der 30. Juni 2013 der Stichtag, bis zu dem alle europäischen Versicherungsunternehmen ihre Governance, Risk und Compliance (GRC) Prozesse und Systeme der Solvency II-Richtlinie angepasst haben müssen. Während jedoch die Unternehmen ihr Augenmerk bei den Vorbereitungen zur Umsetzung der Anforderungen auf Säule I (Kapitaleffizienz) und Säule II (Risikomanagement) richten, wird Säule III (Reporting) nur wenig Beachtung geschenkt. Bis heute haben 84 Prozent der europäischen Versicherer noch keinen Berichtsrahmen und ergänzende Systeme implementiert. Folglich sind nur 16 Prozent darauf vorbereitet, den EU-Aufsichtsbehörden die geforderten Quartals- und Jahresberichte vorzulegen. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint bei der über 350 europäische Versicherungsunternehmen in verschiedenen Schlüsselmärkten befragt wurden.

Klarheit und Verständlichkeit der AGB Nur jeder fünfte Internetnutzer (22 Prozent) liest mehr oder weniger regelmäßig die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Online-Anbietern. So lesen einer Bitkom-Umfrage zufolge 6 Prozent "immer" und 16 Prozent zumindest "manchmal" die AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen). Dagegen erklärten 17 Prozent der Anwender, das Kleingedruckte "selten" zu lesen, 23 Prozent tun dies "nie". Ein weiteres Drittel der Onliner machte dazu keine Angaben.

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Internet und Demokratie Das Internet fördert in den Augen seiner Nutzer die Demokratie. 61 Prozent der deutschen Internetnutzer sind aktuell der Meinung, das Internet trage zu mehr Demokratie bei. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom hervor. "Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, die politische Arbeit transparenter zu machen und breite Bevölkerungsschichten einzubeziehen", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "In vielen Ländern ist das Web sogar zu einer wichtigen Voraussetzung geworden, um demokratische Strukturen überhaupt erst auf den Weg zu bringen."

Rechtswesen vernachlässigt Informationssicherheit Unternehmen im Bereich Rechtsberatung wie zum Beispiel Anwaltskanzleien gehen im Vergleich mit anderen Branchen am nachlässigsten mit ihren Informationen um. Bei einer aktuellen europaweiten Studie von Iron Mountain und PwC zum Umgang mittelständischer Unternehmen mit Informationen landeten sie auf dem letzten Platz hinter Finanzdienstleistern, Versicherungen, produzierenden Unternehmen und der Pharmaindustrie. 42 Prozent der Kanzleien in Europa wissen nicht einmal, ob ihnen in den vergangenen drei Jahren Daten abhanden gekommen sind. Viele überprüfen auch nicht, ob ihre Mitarbeiter überhaupt Maßnahmen für eine höhere Informationssicherheit ergreifen. Mit der Studie wurde auch der europaweit erste europäische Vergleichsindex (Information Risk Maturity Index) erstellt, mit dem Unternehmen ermitteln können, ob sie angemessen auf Informationsrisiken vorbereitet sind.

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