Textversion
Wer bietet was Recht Markt Produkte Services Whitepapers Fachartikel Compliance-Kiosk Schwerpunkte Branchen Videothek Schulungen Literatur Governance Webinare Compliance-Lexikon Success Stories Specials Security-Telegramm SaaS / Cloud-Telegramm Compliance-Archiv Security & Safety
Home Markt Studien, Umfragen, Untersuchungen

Markt


Hintergrund Hinweise & Tipps Interviews Invests Kommentare, Meinungen, Stellungnahmen Nachrichten Personen Studien, Umfragen, Untersuchungen Meinungsumfragen Unternehmen

Events / Veranstaltungen Datenschutzerklärung Newsletter Marktübersichten Stellenanzeigen - Jobsuche Compliance-Shop Shopping-Portal & Shopping Mall Impressum Kontakt: Pressemitteilungen Links RSS: Compliance-Magazin.de-News Feed abonnieren RSS: IT SecCity.de-News Feed abonnieren Geschäftsbedingungen Wichtiger Hinweis zu Rechtsthemen Compliance-Magazin für Mobile Devices Sitemap Suche Mediadaten

Keine Energiewende ohne Smart Grids


Umfrage zum Thema Smart Grid: 45,1 Prozent der Befragten haben Angst vor Datenmissbrauch
Ein entscheidender Schritt in Richtung Energiewende ist die Durchsetzung von Smart Grid-Standards


Anzeige

(11.08.11) - Intelligente Netze, sogenannte Smart Grids, sind der Schlüssel zur Energiewende. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des CleanEnergy Projects. Über 1.000 energie- und umweltinteressierte Teilnehmer beteiligten sich an der Umfrage über den Wissensstand zum Thema Smart Grid in Deutschland sowie zu der Notwendigkeit und den damit assoziierten Vor- und Nachteilen beim Ausbau einer intelligenten Infrastruktur.

Seit dem Atom-Moratorium ist die Diskussion um den Umstieg auf erneuerbare Energien noch stärker entflammt. Jedoch bringt dieser Umstieg auch ganz neue Herausforderungen an die bestehende Netzinfrastruktur mit sich. Denn die alten Netze sind für starke Stromschwankungen und die notwendige Stromspeicherung nicht ausgelegt, die die inkonsistente Energieproduktion der Wind- und Solaranlagen erfordert. Die Umsetzung intelligenter Stromnetze wird als Voraussetzung für die endgültige Abkehr von der atomaren Energieversorgung angesehen. Ein unverzichtbarer Schritt beim Ausbau einer intelligenten Infrastruktur ist die Schaffung gemeinsamer Industriestandards, damit unterschiedliche Technologien auf einer einheitlichen Infrastruktur miteinander interagieren können. Dieses Fazit ergaben die Ergebnisse der Umfrage.

Ja, wir benötigen Smart Grids, so die Antwort von 95 Prozent der Umfrage Teilnehmer, ansonsten ist die Energiewende nicht möglich, ergänzten 84,3 Prozent.

74,9 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie sich von Smart Grids eine erhöhte Einbindung erneuerbarer Energien in das Stromnetz erhoffen. 63,4 Prozent sehen zudem im Ausbau der intelligenten Infrastruktur auch die Basis für eine ausfallsichere Energieversorgung. Eine geringere Umweltbelastung schätzen 54,9 Prozent als möglichen Vorteil von Smart Grids und 47,1 Prozent erwarten, dass der Ausbau auch neue Branchen und Arbeitsplätze schafft.

Als mögliche Nachteile der Smart Grid-Bewegung befürchten 61 Prozent der Befragten erhöhte Energiepreise aufgrund der hohen Investitionen, die Unternehmen vorab in erneuerbare Energien tätigen müssen.

Auch haben 45,1 Prozent Angst vor Datenmissbrauch, dadurch dass bei einem "intelligenten" Netz Daten zur privaten Stromnutzung gesammelt werden müssen.

Hürden bei der Umsetzung
66,5 Prozent der Umfrageteilnehmer finden, dass die Smart Grid-Entwicklung nicht schnell genug voranschreitet. Jeweils 40 Prozent der Befragten sehen als Problem bei der Umsetzung die Motivation der Unternehmen in Smart Grids zu investieren, sowie fehlende Erfolgsmodelle zur Orientierung, sodass Unternehmen vor den hohen Kosten zurückscheuen. Politische Hürden und der (noch) mangelnde gesellschaftliche Druck scheinen dabei ebenfalls die Investitionsfreude zu mindern, so jeweils rund 41 Prozent der Befragten. Rund zwei Drittel der Teilnehmer (66,9 Prozent) sehen den Mangel an allgemeingültigen Standards als größtes Hindernis für die Entwicklung von Smart Grids an.

"Die Vernetzung der Komponenten im elektrischen Netz wird mit dem Ausbau alternativer Energien und der intelligenten Steuerung in Haushalten und der Industrie immer wichtiger", bestätigt Maik Seewald von der Cisco Connected Ernergy Group. "Nur ein höherer Grad an Kommunikation und Automatisierung kombiniert mit verteilter Intelligenz kann die Steuerbarkeit eines hochkomplexen Netzes ermöglichen. Interoperabilität ist der Schlüssel, damit die Komponenten unterschiedlichster Hersteller in einem Smart Grid interagieren können. Dazu sind zukunftsfähige und offene Standards notwendig. Cisco Systems, ein Experte für Smart Grid Lösungen, hat dies frühzeitig erkannt und ist in den betreffenden Gremien, wie beispielsweise dem IEEE oder dem IEC, aktiv tätig."

Zu wenige Informationen rund um die Smart Grid Entwicklung
Zwar gaben 81,7 Prozent der Befragten an, dass sie eine Vorstellung davon haben, was mit dem Begriff 'Smart Grid' gemeint ist, trotzdem fühlen sich 66,8 Prozent über dieses Thema und die damit verbundenen Entwicklungen nicht ausreichend informiert.

"Nicht nur bei den Verbrauchern scheint es einen Informationsmangel hinsichtlich der Smart Grid-Entwicklung zu geben, sondern auch in der Industrie", erklärt Dr. Charlton Adams Jr., Vorstandsmitglied der IEEE Standards Association (IEEE-SA). "Es existieren bereits diverse Erfolgsmodelle, die Geschäftsmöglichkeiten für Produkte und Services rund um das Thema Smart Grid belegen. Eine höhere Sichtbarkeit dieser Erfolge könnte die Investitionsbereitschaft von Unternehmen in die Entwicklung von Technologien und Lösungen rund um Smart Grids stärken und dadurch die Implementierung einer intelligenten Infrastruktur beschleunigen.“

Die Energiewende ist beschlossene Sache. Wie die Theorie in der Praxis aussieht, kann noch niemand sagen, denn an der Umsetzung sind viele beteiligt: Energieversorger, Politiker, Investoren, Industrien. Klar ist aber jedem, dass es vorab noch viele Aufgaben zu bewältigen gibt. Ein entscheidender Schritt in Richtung Energiewende ist die Durchsetzung von Smart Grid-Standards, für die sich Organisationen wie beispielsweise IEEE-SA engagieren: "Standardorganisationen wie IEEE-SA bringen Interessensvertreter verschiedener Industrien zusammen, um die Entwicklung und Implementierung gemeinsamer Standards zu ermöglichen. Dies bedeutet eine verkürzte Markteinführungszeit für Geschäftsinitiativen und damit eine schnellere Umsetzung von Entwicklungen in Verbindung mit Smart Grids. Die nächsten beiden Jahre werden über den Erfolg des Engagements der Industrien entscheiden – wir stehen sozusagen vor der Initialzündung der Smart Grid-Implementierung", so Adams. (CleanEnergy Project: ra)

CleanEnergy Project: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

Anforderungen von Privatanlegern In Zeiten volatiler Kapitalmärkte profitieren Unternehmen von Privatanlegern, die Aktien halten und Anleihen zeichnen und so Stabilität schaffen. Wie und mit welchen Informationen diese Zielgruppe versorgt werden möchte und wo heute noch Defizite in der Finanzkommunikation liegen, hat das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig gemeinsam mit der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW), der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) und der Deutsche EuroShop AG untersucht. Befragt wurden mehr als 500 Privatanleger in Deutschland mit monetärem Engagement in Aktien, Investmentfonds und/oder Unternehmensanleihen.

Angemessenheit der Vorstandsvergütung Stimmt die Vergütung der Mitglieder deutscher Aufsichtsräte und Vorstände mit der gewachsenen Verantwortung und Komplexität ihrer Aufgaben überein? Werden Leistung und Qualität der Kontrolleure angemessen gefördert? Im Mittelpunkt der 10. Panel-Befragung der Zeitschrift "Der Aufsichtsrat" stand die kontroverse Diskussion um die Aufsichtsrats- und Vorstandsvergütung von Unternehmen.

Fehlende Compliance im Software-Lizenzbereich 26 Prozent aller Software in Deutschland war 2011 unlizenziert. Insgesamt wurde hierzulande PC-Software im Wert von 6,7 Mrd. Euro eingesetzt - lizenziert und bezahlt wurden aber nur Programme im Wert von 4,9 Mrd. Euro. Laut Selbstauskunft greifen nur 66 Prozent der deutschen Software-Nutzer nie zu unlizenzierter Software. Auch die zunehmende Verbreitung von Tablet-Computern und die Popularität von Software-as-a-Service (SaaS) konnte nicht verhindern, dass die "Schattenwirtschaft" mit illegaler Software weiterhin blüht: Trotz des rasanten Wachstums dieser Angebote war ihr Anteil zu gering, um deutliche Auswirkungen zu haben. Weltweit waren 42 Prozent aller eingesetzten Programme unlizenziert, was Software im Wert von 63 Mrd. US-Dollar entspricht. Die Ergebnisse stammen aus der aktuellen Piraterie-Studie der Business Software Alliance (BSA) im Verbund mit der IDC und dem Marktforschungsinstitut Ipsos.

Soziale Medien und Unternehmenskultur Fast die Hälfte (47 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland setzt soziale Medien ein. Weitere 15 Prozent haben bereits konkrete Pläne, damit in Kürze zu beginnen. Das geht aus einer Studie hervor, die der Hightech-Verband Bitkom in Berlin vorgestellt hat. Dabei wurden im Auftrag des Bitkom 732 Unternehmen aller Branchen befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

Hoch im Kurs bei ECM: Compliance Effiziente Suche, Vorgangsbearbeitung mittels elektronischer Akte und Business-Process-Management sind für Unternehmen die Top-Trends im Umfeld von Enterprise Content Management (ECM). Dies ergab eine umfangreiche Studie des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC). Befragt wurden mehr als 100 Unternehmen mit über 1.000 Angestellten in der DACH-Region.

Professionelle Solvency II-Lösungen bevorzugt Nach aktuellen Verlautbarungen der EU-Kommission ist der 30. Juni 2013 der Stichtag, bis zu dem alle europäischen Versicherungsunternehmen ihre Governance, Risk und Compliance (GRC) Prozesse und Systeme der Solvency II-Richtlinie angepasst haben müssen. Während jedoch die Unternehmen ihr Augenmerk bei den Vorbereitungen zur Umsetzung der Anforderungen auf Säule I (Kapitaleffizienz) und Säule II (Risikomanagement) richten, wird Säule III (Reporting) nur wenig Beachtung geschenkt. Bis heute haben 84 Prozent der europäischen Versicherer noch keinen Berichtsrahmen und ergänzende Systeme implementiert. Folglich sind nur 16 Prozent darauf vorbereitet, den EU-Aufsichtsbehörden die geforderten Quartals- und Jahresberichte vorzulegen. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint bei der über 350 europäische Versicherungsunternehmen in verschiedenen Schlüsselmärkten befragt wurden.

Klarheit und Verständlichkeit der AGB Nur jeder fünfte Internetnutzer (22 Prozent) liest mehr oder weniger regelmäßig die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Online-Anbietern. So lesen einer Bitkom-Umfrage zufolge 6 Prozent "immer" und 16 Prozent zumindest "manchmal" die AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen). Dagegen erklärten 17 Prozent der Anwender, das Kleingedruckte "selten" zu lesen, 23 Prozent tun dies "nie". Ein weiteres Drittel der Onliner machte dazu keine Angaben.

Studie zur Umsetzung der EU-Änderungen zu Cookies Die durch die EU vorgegebenen Änderungen für den Umgang mit Cookies werden in den Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich umgesetzt. Entscheidende Fragen, wie die Einholung der Einwilligung zum Setzen von Cookies, sind daher von Unternehmen auch zukünftig nicht europaweit einheitlich zu beantworten. Das hat eine Vergleichsstudie zahlreicher europäischer Kanzleien ergeben, die von der englischen Kanzlei Bristows initiiert wurde und zu der Oppenhoff & Partner beigetragen hat.

Internet und Demokratie Das Internet fördert in den Augen seiner Nutzer die Demokratie. 61 Prozent der deutschen Internetnutzer sind aktuell der Meinung, das Internet trage zu mehr Demokratie bei. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom hervor. "Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, die politische Arbeit transparenter zu machen und breite Bevölkerungsschichten einzubeziehen", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "In vielen Ländern ist das Web sogar zu einer wichtigen Voraussetzung geworden, um demokratische Strukturen überhaupt erst auf den Weg zu bringen."

Rechtswesen vernachlässigt Informationssicherheit Unternehmen im Bereich Rechtsberatung wie zum Beispiel Anwaltskanzleien gehen im Vergleich mit anderen Branchen am nachlässigsten mit ihren Informationen um. Bei einer aktuellen europaweiten Studie von Iron Mountain und PwC zum Umgang mittelständischer Unternehmen mit Informationen landeten sie auf dem letzten Platz hinter Finanzdienstleistern, Versicherungen, produzierenden Unternehmen und der Pharmaindustrie. 42 Prozent der Kanzleien in Europa wissen nicht einmal, ob ihnen in den vergangenen drei Jahren Daten abhanden gekommen sind. Viele überprüfen auch nicht, ob ihre Mitarbeiter überhaupt Maßnahmen für eine höhere Informationssicherheit ergreifen. Mit der Studie wurde auch der europaweit erste europäische Vergleichsindex (Information Risk Maturity Index) erstellt, mit dem Unternehmen ermitteln können, ob sie angemessen auf Informationsrisiken vorbereitet sind.

Druckbare Version

Pharmaindustrie und Krankenkassen Rechtslage: Privates Surfen am Arbeitsplatz