Textversion
Wer bietet was Recht Markt Produkte Services Whitepapers Fachartikel Compliance-Kiosk Schwerpunkte Branchen Videothek Schulungen Literatur Governance Webinare Compliance-Lexikon Success Stories Specials Security-Telegramm SaaS / Cloud-Telegramm Compliance-Archiv Security & Safety
Home Markt Studien, Umfragen, Untersuchungen

Markt


Hintergrund Hinweise & Tipps Interviews Invests Kommentare, Meinungen, Stellungnahmen Nachrichten Personen Studien, Umfragen, Untersuchungen Meinungsumfragen Unternehmen

Events / Veranstaltungen Datenschutzerklärung Newsletter Marktübersichten Stellenanzeigen - Jobsuche Compliance-Shop Shopping-Portal & Shopping Mall Impressum Kontakt: Pressemitteilungen Links RSS: Compliance-Magazin.de-News Feed abonnieren RSS: IT SecCity.de-News Feed abonnieren Geschäftsbedingungen Wichtiger Hinweis zu Rechtsthemen Compliance-Magazin für Mobile Devices Sitemap Suche Mediadaten

Unterschiedliche Bedürfnisse von Arbeitgebern


Studie untersucht Zusammenhang von Performance-Management und Mitarbeiter-Engagement in multinationalen Unternehmen
Mitarbeiter mit einem großen allgemeinen Engagement für ihre Arbeitsstelle fühlen sich wohl mit ihrer Arbeit und begeistern sich für ihre Stelle, arbeiten aber nicht unbedingt hart


Anzeige

(20.01.20) - Eine neue internationale Studie über das Mitarbeiter-Engagement in multinationalen Unternehmen hat vier unterschiedliche Typen von Mitarbeiterengagement identifiziert und nennt deren Auslöser.

Die von der Stiftung Society for Human Resource Management (SHRM) finanzierte Untersuchung wurde geleitet von Professor Dr. Veronica Hope Hailey von der Cass Business School, Teil der City University University London, Dr. Elaine Farndale und Professor Dr. Marc van Veldhoven von der Tilburg University und Professor Dr. Clare Kelliher von der Cranfield School of Management.

Die vier Dimensionen von Mitarbeiter-Engagement:

>>
Mitarbeiter mit einem großen allgemeinen Engagement für ihre Arbeitsstelle fühlen sich wohl mit ihrer Arbeit und begeistern sich für ihre Stelle, arbeiten aber nicht unbedingt hart.

>> Mitarbeiter, die ein allgemeines Engagement für ihr Unternehmen zeigen, sind zufrieden mit ihrem Arbeitgeber, fühlen sich emotional dem Unternehmen zugehörig und sind ausgezeichnete Markenbotschafter, was aber nicht zwingend auch zu einer hohen Produktivität führt.

>> Mitarbeiter mit einem großen aktiven Engagement für ihre Arbeitsstelle sind motiviert, sich selbst weiterzuentwickeln, Initiative zu ergreifen und Verantwortung zu übernehmen, sind jedoch ihrer Firma gegenüber nicht unbedingt loyal eingestellt.

>> Und Mitarbeiter, die ein aktives Engagement für ihr Unternehmen zeigen, benennen proaktiv Probleme innerhalb des Unternehmens und machen Verbesserungsvorschläge, was allerdings nicht unbedingt mit einer hohen Wertschätzung oder einer hohen Loyalität dem Unternehmen gegenüber einhergeht.

Die Forscher haben zwischen 2009 und 2011 vier multinationale Unternehmen in Großbritannien, den Niederlanden, Indien und China untersucht, darunter GKN, AkzoNobel und Tesco HSC. Die Untersuchung bringt hervor, dass bestimmte Facetten des Leistungsmanagements diese unterschiedlichen Typen von Engagement begünstigen. Mithilfe der Untersuchungsergebnisse können Unternehmen den Fokus ihres Leistungsmanagements je nach angestrebtem Mitarbeiter-Engagement und Kontext ihrer Aktivität ausrichten.

Unterschiedliche Bedürfnisse von Arbeitgebern
Beispielsweise möchten Arbeitgeber aus hochspezialisierten Sektoren, die mit einem kleinen Pool von Talenten aktiv sind, möglicherweise das allgemeine Engagement für die Arbeitsstelle und für das Unternehmen fördern, um die Loyalität zu erzielen, die es ihnen ermöglicht, diese Mitarbeiter zu halten. Die Studie zeigt, dass in China und Indien ein hohes Maß an allgemeinem Engagement für die Arbeitsstelle bei potenziellen Mitarbeitern gewünscht wird.

Arbeitgeber, die in Arbeitsmärkten mit einer höheren Verfügbarkeit von qualifizierten Kräften tätig sind, möchten möglicherweise das aktive Engagement für die Stelle und das Unternehmen fördern, so dass sich die Mitarbeiter motiviert fühlen, herausragende Ergebnisse zu erzielen. In Großbritannien und den Niederlanden schätzen Arbeitgeber in diesen Arbeitsmärkten ein aktives Engagement von Angestellten höher ein, so das Studienergebnis.

Professor Hope Hailey kommentiert: "Ein aktives Engagement, sprich: Proaktivität, ist aus Leistungsperspektive nützlich, während das allgemeine Engagement, also die Begeisterung für die Stelle und das Unternehmen, dazu beiträgt, eine angenehmere Umgebung zu schaffen, was möglicherweise Mitarbeiter hält und andere Vorteile mit sich bringt. Es hängt ganz davon ab, was Sie anstreben und dies hängt wiederum vom Arbeitsmarkt ab, in dem Sie tätig sind."

Was begünstigt die verschiedenen Formen von Engagement?
Angestellte, die ihre Arbeitsauslastung als hoch wahrnehmen, zeigen ein geringeres allgemeines Engagement für das Unternehmen, so das Untersuchungsergebnis. Ein Gefühl von hohem Produktionsdruck und Arbeitspensum, das den Mitarbeitern suggeriert, dass viel von ihnen verlangt wird, ist aber mit einem höheren Grad an aktivem Engagement für die Arbeitsstelle oder das Unternehmen verbunden. Mitarbeiter waren proaktiver, hatten jedoch nicht unbedingt ein positiveres Gefühl ihrer Stelle oder ihrem Unternehmen gegenüber.

Mitarbeiter, die im Leistungsmanagement-Prozess einen Sinn für Gerechtigkeit und Fairness erkennen, sind zu einem höheren allgemeinen Engagement für ihre Stelle und das Unternehmen bereit (sie sind leidenschaftlich und glücklich in ihrer Arbeit und ihrem Unternehmen). Allerdings zeigen sie kein besonders ausgeprägtes aktives Engagement auf Verhaltensebene, d. h. sie sind weniger proaktiv.

Viele der von den Angestellten geschätzten Angebote (z. B. Beförderung, Schulung, Prämien) wirken sich auf allen Ebenen des Mitarbeiter-Engagements aus, außer auf das aktive Engagement für das Unternehmen.

Immer dann, wenn Mitarbeiter in die Zielsetzungen ihres Unternehmens einbezogen werden, zeigen sie ein höheres allgemeines Engagement für ihre Arbeitsstelle und das Unternehmen, was darauf schließen lässt, dass Mitarbeiter mehr Begeisterung für ihre Stelle und das Unternehmen entwickeln, wenn sie an der Festlegung ihrer eigenen Ziele beteiligt sind.

Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen (mehr Feedback, Autonomie, Schulungen, persönliche Weiterentwicklung und Aufgabenvielfalt) wirkt auf alle Dimensionen des Engagements positiv. Und auch ein höheres Maß an Ressourcen in Form von sozialer Unterstützung und Unterstützung von den direkten Vorgesetzten, Kollegen und Führungskräften, wirkt sich auf alle Formen des Mitarbeiterengagements aus.

Untersuchungsmethode
Die Forschungsmethode umfasste zwei Arten von Datenerhebung: qualitative halbstrukturierte Interviews und Fokusgruppen (einschließlich 42 Personal- und Unternehmensmanager) sowie ein Online-Fragebogen. Die in die Stichprobe aufgenommenen Mitarbeiter mussten mindestens einmal den Leistungsmanagement-Prozess durchlaufen haben und in der Lage sein, einen Online-Fragebogen in Englisch auszufüllen.

Insgesamt gingen 964 Antworten auf die 1.268 per E-Mail versandten Einladungen zur Teilnahme an der Umfrage ein. Dies entspricht einer Antwortrate von 76 Prozent. In demographischer Hinsicht umfasst die Stichprobe vor allem Fachkräfte und Personal des mittleren Managements.

‚A study of the link between Performance Management and Employee engagement in Western multinational corporations operating across India and China‘ (Studie zur Verbindung zwischen Leistungsmanagement und Mitarbeiterengagement in westlichen multinationalen Unternehmen in Indien und China) von Dr. Elaine Farndale, Tilburg University, Professor Dr. Veronica Hope Hailey, Cass Business School, Professor Dr. Clare Kelliher, Cranfield School of Management und Professor Dr. Marc van Veldhoven, Tilburg University.
(Cass Business School: ra)

Cass Business School: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

Anforderungen von Privatanlegern In Zeiten volatiler Kapitalmärkte profitieren Unternehmen von Privatanlegern, die Aktien halten und Anleihen zeichnen und so Stabilität schaffen. Wie und mit welchen Informationen diese Zielgruppe versorgt werden möchte und wo heute noch Defizite in der Finanzkommunikation liegen, hat das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig gemeinsam mit der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW), der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) und der Deutsche EuroShop AG untersucht. Befragt wurden mehr als 500 Privatanleger in Deutschland mit monetärem Engagement in Aktien, Investmentfonds und/oder Unternehmensanleihen.

Angemessenheit der Vorstandsvergütung Stimmt die Vergütung der Mitglieder deutscher Aufsichtsräte und Vorstände mit der gewachsenen Verantwortung und Komplexität ihrer Aufgaben überein? Werden Leistung und Qualität der Kontrolleure angemessen gefördert? Im Mittelpunkt der 10. Panel-Befragung der Zeitschrift "Der Aufsichtsrat" stand die kontroverse Diskussion um die Aufsichtsrats- und Vorstandsvergütung von Unternehmen.

Fehlende Compliance im Software-Lizenzbereich 26 Prozent aller Software in Deutschland war 2011 unlizenziert. Insgesamt wurde hierzulande PC-Software im Wert von 6,7 Mrd. Euro eingesetzt - lizenziert und bezahlt wurden aber nur Programme im Wert von 4,9 Mrd. Euro. Laut Selbstauskunft greifen nur 66 Prozent der deutschen Software-Nutzer nie zu unlizenzierter Software. Auch die zunehmende Verbreitung von Tablet-Computern und die Popularität von Software-as-a-Service (SaaS) konnte nicht verhindern, dass die "Schattenwirtschaft" mit illegaler Software weiterhin blüht: Trotz des rasanten Wachstums dieser Angebote war ihr Anteil zu gering, um deutliche Auswirkungen zu haben. Weltweit waren 42 Prozent aller eingesetzten Programme unlizenziert, was Software im Wert von 63 Mrd. US-Dollar entspricht. Die Ergebnisse stammen aus der aktuellen Piraterie-Studie der Business Software Alliance (BSA) im Verbund mit der IDC und dem Marktforschungsinstitut Ipsos.

Soziale Medien und Unternehmenskultur Fast die Hälfte (47 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland setzt soziale Medien ein. Weitere 15 Prozent haben bereits konkrete Pläne, damit in Kürze zu beginnen. Das geht aus einer Studie hervor, die der Hightech-Verband Bitkom in Berlin vorgestellt hat. Dabei wurden im Auftrag des Bitkom 732 Unternehmen aller Branchen befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

Hoch im Kurs bei ECM: Compliance Effiziente Suche, Vorgangsbearbeitung mittels elektronischer Akte und Business-Process-Management sind für Unternehmen die Top-Trends im Umfeld von Enterprise Content Management (ECM). Dies ergab eine umfangreiche Studie des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC). Befragt wurden mehr als 100 Unternehmen mit über 1.000 Angestellten in der DACH-Region.

Professionelle Solvency II-Lösungen bevorzugt Nach aktuellen Verlautbarungen der EU-Kommission ist der 30. Juni 2013 der Stichtag, bis zu dem alle europäischen Versicherungsunternehmen ihre Governance, Risk und Compliance (GRC) Prozesse und Systeme der Solvency II-Richtlinie angepasst haben müssen. Während jedoch die Unternehmen ihr Augenmerk bei den Vorbereitungen zur Umsetzung der Anforderungen auf Säule I (Kapitaleffizienz) und Säule II (Risikomanagement) richten, wird Säule III (Reporting) nur wenig Beachtung geschenkt. Bis heute haben 84 Prozent der europäischen Versicherer noch keinen Berichtsrahmen und ergänzende Systeme implementiert. Folglich sind nur 16 Prozent darauf vorbereitet, den EU-Aufsichtsbehörden die geforderten Quartals- und Jahresberichte vorzulegen. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint bei der über 350 europäische Versicherungsunternehmen in verschiedenen Schlüsselmärkten befragt wurden.

Klarheit und Verständlichkeit der AGB Nur jeder fünfte Internetnutzer (22 Prozent) liest mehr oder weniger regelmäßig die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Online-Anbietern. So lesen einer Bitkom-Umfrage zufolge 6 Prozent "immer" und 16 Prozent zumindest "manchmal" die AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen). Dagegen erklärten 17 Prozent der Anwender, das Kleingedruckte "selten" zu lesen, 23 Prozent tun dies "nie". Ein weiteres Drittel der Onliner machte dazu keine Angaben.

Studie zur Umsetzung der EU-Änderungen zu Cookies Die durch die EU vorgegebenen Änderungen für den Umgang mit Cookies werden in den Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich umgesetzt. Entscheidende Fragen, wie die Einholung der Einwilligung zum Setzen von Cookies, sind daher von Unternehmen auch zukünftig nicht europaweit einheitlich zu beantworten. Das hat eine Vergleichsstudie zahlreicher europäischer Kanzleien ergeben, die von der englischen Kanzlei Bristows initiiert wurde und zu der Oppenhoff & Partner beigetragen hat.

Internet und Demokratie Das Internet fördert in den Augen seiner Nutzer die Demokratie. 61 Prozent der deutschen Internetnutzer sind aktuell der Meinung, das Internet trage zu mehr Demokratie bei. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom hervor. "Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, die politische Arbeit transparenter zu machen und breite Bevölkerungsschichten einzubeziehen", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "In vielen Ländern ist das Web sogar zu einer wichtigen Voraussetzung geworden, um demokratische Strukturen überhaupt erst auf den Weg zu bringen."

Rechtswesen vernachlässigt Informationssicherheit Unternehmen im Bereich Rechtsberatung wie zum Beispiel Anwaltskanzleien gehen im Vergleich mit anderen Branchen am nachlässigsten mit ihren Informationen um. Bei einer aktuellen europaweiten Studie von Iron Mountain und PwC zum Umgang mittelständischer Unternehmen mit Informationen landeten sie auf dem letzten Platz hinter Finanzdienstleistern, Versicherungen, produzierenden Unternehmen und der Pharmaindustrie. 42 Prozent der Kanzleien in Europa wissen nicht einmal, ob ihnen in den vergangenen drei Jahren Daten abhanden gekommen sind. Viele überprüfen auch nicht, ob ihre Mitarbeiter überhaupt Maßnahmen für eine höhere Informationssicherheit ergreifen. Mit der Studie wurde auch der europaweit erste europäische Vergleichsindex (Information Risk Maturity Index) erstellt, mit dem Unternehmen ermitteln können, ob sie angemessen auf Informationsrisiken vorbereitet sind.

Druckbare Version

Unternehmen wünschen elektronische Bewerbung Kapitalanlage und Risikocontrolling