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Kaum Vertrauen in Telefongesellschaften


"Special Eurobarometer": Einstellungen zum Datenschutz und Elektronischer Identität in der Europäischen Union
Für 74 Prozent der Europäer ist die Offenlegung personenbezogener Informationen ein zunehmender Teil des modernen Lebens


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(13.07.11) - Der nachfolgende Bericht, der vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) veröffentlicht wurde, zeigt die Ergebnisse der größten jemals durchgeführten Umfrage über die Verhaltensweisen und Einstellungen der Bürger zu Identitätsmanagement, Datenschutz und Privatsphäre. Er gibt die Einstellungen und Verhaltensweisen der Europäer zu diesem Thema wieder.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage: Für 74 Prozent der Europäer ist die Offenlegung personenbezogener Informationen ein zunehmender Teil des modernen Lebens.

Vor allem finanzielle Informationen (75 Prozent), medizinische Informationen (74 Prozent) und nationale Identifikationsnummern oder Ausweise und Pässe (73 Prozent) werden als personenbezogene Daten betrachtet.

Die Nutzer sozialer Netzwerke und Tauschbörsen sind eher zur Offenlegung ihres Namens (79 Prozent), Fotos (51 Prozent) und Nationalität (47 Prozent) bereit. Bei den von Online-Käufern "tatsächlich im Internet offengelegten Informationen" handelt es sich hauptsächlich um ihre Namen (90 Prozent), Privatadresse (89 Prozent), und Handynummern (46 Prozent).Sowohl für die Nutzer sozialer Netzwerke und Tauschbörsen (61 Prozent) sowie Online-Käufer (79 Prozent) ist der wichtigste Grund für die Offenlegung, Zugang auf einen Online-Dienst zu bekommen.43 Prozent der Internet-Nutzer sagen, dass von ihnen mehr persönliche Daten als notwendig verlangt wurden, wenn sie den Zugang oder die Nutzung eines Online-Dienstes beantragten.

Die Mehrheit der Europäer ist wegen der Erfassung ihres Verhaltens mittels Zahlungskarten (54 Prozent iVgl. zu 38 Prozent), Mobiltelefonen (49 Prozent iVgl. zu 43 Prozent) oder des mobilen Internets (40 Prozent iVgl. zu 35 Prozent) besorgt. Fast sechs von zehn Internet-Nutzern lesen für gewöhnlich die Datenschutzerklärungen (58 Prozent) und die Mehrheit derer, die sie lesen, passen ihr Verhalten im Internet an (70 Prozent). Beim Beitritt zu einer sozialen Netzwerksseite oder bei der Registrierung für einen Online-Dienst sind mehr als die Hälfte der Internet-Nutzer (54 Prozent) über die Bedingungen für die Datenerhebung und die weitere Verwendung ihrer Daten informiert.

Nur ein Drittel der Europäer (33 Prozent) ist sich der Existenz einer nationalen öffentlichen Behörde, die für den Schutz ihrer Rechte in Bezug auf ihre personenbezogenen Daten zuständig ist, bewusst. Etwas mehr als ein Viertel der Nutzer sozialer Netzwerke (26 Prozent) und sogar noch weniger Online-Käufer (18 Prozent) haben den Eindruck, die vollständige Kontrolle über ihre Daten zu haben. Die Europäer nutzen die folgenden Arten von Ausweisen: meistens Kreditkarten und Bankkarten (74 Prozent), nationale Personalausweise oder Aufenthaltstitel (68 Prozent), staatliche Berechtigungskarten (65 Prozent), oder den Führerschein (63 Prozent). 34 Prozent der Befragten haben ein Konto, das sie im Internet nutzen, wie das E-Mailkonto, oder für Soziale Netzwerke oder kommerzielle Dienstleistungen.

Zum Schutz ihrer Identität im täglichen Leben geben 62 Prozent der Europäer die minimal erforderlichen Informationen an. Die gängigsten Strategien zum Schutz ihrer Identität im Internet sind technisch oder verfahrenstechnisch, wie Tools und Strategien zur Einschränkung unerwünschter E-Mails wie Spam (42 Prozent), die Prüfung, ob die Transaktion geschützt ist oder ob die Seite ein Sicherheits-Logo oder Etikett aufweist (40 Prozent) und die Nutzung von Anti-Spy-Software (39 Prozent). Behörden und Institutionen – einschließlich der Europäischen Kommission und des Europäisches Parlaments (55 Prozent) - genießen ein höheres Vertrauen als Handelsunternehmen.

Weniger als ein Drittel vertrauen Telefongesellschaften, Mobilfunkunternehmen und Internetdienstanbietern (32 Prozent) und nur etwas mehr als ein Fünftel vertrauen Internetunternehmen wie Suchmaschinen, soziale Netzwerkseiten und E-Mail Dienstleistungen (22 Prozent). 70 Prozent der Europäer befürchten, dass ihre persönlichen, den Unternehmen vorliegenden Daten für einen anderen Zweck als den, für den sie gesammelt wurden, verwendet werden könnten.

Wenn man sich dem eigenen Umgang der Europäer mit ihren Daten zuwendet, stellt man fest, dass 28 Prozent dazu bereit sind, für den Zugang zu ihren persönlichen Informationen, die von öffentlichen oder privaten Einrichtungen gespeichert wurden, zu bezahlen. In Bezug auf das "Recht, vergessen zu werden", will eine klare Mehrheit der Europäer (75 Prozent) persönliche Informationen auf einer Website löschen, wann immer sie sich dazu entscheiden. Auch wenn sich eine Mehrheit der europäischen Internet-Nutzer für den sicheren Umgang mit ihren persönlichen Daten selbst verantwortlich fühlt, sind fast alle Europäer für gleiche Datenschutzrechte in der gesamten EU (90 Prozent). Mehr als vier von zehn Europäern würde die Verwaltung auf europäischer Ebene für die Durchsetzung der Vorschriften bevorzugen (44 Prozent), während eine etwas geringere Anzahl eher für die Verwaltung auf nationaler Ebene (40 Prozent) wäre.

Auf die Frage, welche Art von Verordnungen einzuführen sind, um zu verhindern, dass Unternehmen die persönlichen Daten von Personen ohne deren Wissen nutzen, sind die meisten Europäer der Ansicht, dass solche Unternehmen mit einer Geldstrafe belegt werden sollten (51 Prozent) , dass ihnen die Verwendung solcher Daten in Zukunft verboten werden sollte (40 Prozent), oder dass zur Entschädigung der Opfer gezwungen werden müssen (39 Prozent).

Eine Mehrheit glaubt, dass ihre persönlichen Daten in großen Unternehmen besser geschützt wären, wenn diese Unternehmen verpflichtet wären, einen Datenschutzbeauftragten haben (88 Prozent).Bezüglich der Umstände, unter denen die Polizei Zugang zu persönlichen Daten haben sollte, gehen die Meinungen der Europäer auseinander. Im Gegensatz dazu sind sich fast alle einig, dass Minderjährige vor der Offenlegung ihrer persönlichen Daten geschützt (95 Prozent) und gewarnt (96 Prozent) werden sollten; und eine große Mehrheit befürwortet den besonderen Schutz genetischer Daten (88 Prozent).

Die Bürger von morgen: Digital Natives (die digital Geborenen) Zwei Arten von digitalen Experten haben sich aus der Umfrage herauskristallisiert. Erstens, "Digital Natives": Junge Menschen, die während oder nach der allgemeinen Einführung der Digitaltechnik geboren wurden. Zweitens 'Digital Initiierte ": Sie sind per Definition nicht mehr jung, aber sie haben durch den Umgang mit digitaler Technik, z. B. durch Arbeit oder Ausbildung, Erfahrung gewonnen, und sie vertreten andere Ansichten als Digital Natives. Digital Natives wurden im Zeitalter der digitalen Technik geboren und sind damit aufgewachsen: Dazu zählen die jüngeren Europäer im Alter von 15-24 und Studenten. Diese Gruppen stachen bezüglich vieler in dieser Umfrage angesprochen Themen besonders hervor.

Rund 94 Prozent der 15-24-Jährigen nutzen das Internet (EU 66 Prozent). 84 Prozent von ihnen nutzen soziale Netzwerkseiten (EU 52 Prozent) und 73 Prozent von ihnen nutzen Webseiten für den Austausch von Bildern, Videos, und Filmen (EU 44 Prozent). Sie kaufen jedoch eher weniger online ein (54 Prozent, EU 60 Prozent). Sie sind am ehesten der Meinung, dass die Mitteilung persönlicher Informationen für sie nicht problematisch ist (43 Prozent, EU 33 Prozent), dass sie nichts gegen die Bekanntgabe persönlicher Informationen für kostenlose Online-Dienstleistungen haben, wie zum Beispiel eine kostenlose E-Mail-Adresse (48 Prozent, EU 29 Prozent), und dass sie sich zur Preisgabe persönlicher Daten im Internet verpflichtet fühlen (41 Prozent, EU 28 Prozent).

Sie sind auch am ehesten zur Offenlegung verschiedener Arten persönlicher Informationen auf sozialen Netzwerkseiten bereit, und zur Offenlegung persönlicher Informationen auf sozialen Netzwerkseiten "nur aus Spaß" (26 Prozent, EU 22 Prozent), in der Regel lesen sie nicht die Datenschutzerklärungen im Internet (31 Prozent, EU 25 Prozent), aber beim Beitritt zu einer sozialen Netzwerkseite oder bei der Registrierung für einen Online-Dienst fühlen sie sich über die Bedingungen für die Datenerhebung und für die weitere Verwendung ihrer Daten ausreichend informiert (64 Prozent, EU 54 Prozent), sie haben wahrscheinlich ihr persönliches Profil gegenüber der Standarteinstellung auf einer sozialen Netzwerkseite oder Tauschbörsen-Website (62 Prozent, EU 51 Prozent) geändert, und sie neigen dazu, die sozialen Netzwerkseiten oder Tauschbörsen-Websites für den sicheren Umgang mit Daten verantwortlich zu machen. Sie haben auch eher das Gefühl, die Kontrolle über die auf den sozialen Netzwerkseiten oder Tauschbörsen-Webseiten (84 Prozent, EU 78 Prozent) und über die auf Online-Shopping-Webseiten (80 Prozent, EU 68 Prozent) veröffentlichten Informationen zu haben.

Andererseits erwähnen die sorglosen Digitals eher sehr selten das Risiko, dass ihre Informationen dazu verwendet werden könnten, ihnen unerwünschte kommerzielle Angebote (24 Prozent, EU 28 Prozent) zu senden; die wenigsten sagen, dass sich die Webseiten nicht an die Datenschutzerklärungen halten (20 Prozent, EU 24 Prozent).

Die wenigsten sind bereit, ihre Identität im täglichen Leben oder im Internet zu schützen oder sie sind am wenigsten darüber besorgt, dass ihre den Unternehmen vorliegenden Informationen für einen anderen Zweck als den, für den sie erhoben wurden, verwendet werden (63 Prozent, EU 70 Prozent).

Die digital Initiierten wurden mit dem Internet eher durch ihre Arbeit oder höhere Bildung vertraut statt aufgrund ihres Alters. Sie fallen typischerweise unter die berufliche Kategorie der Führungskräfte. Im Gegensatz zu den Digital Natives sind sie eher beunruhigt, so wie es durch ihre überraschend unterschiedlichen Standpunkte zu verschiedenen Themen widergespiegelt wird. Die wenigsten von ihnen denken, dass die Preisgabe persönlicher Informationen kein großes Problem für sie ist (31 Prozent der Befragten, die bis zum Alter von 20 Jahren oder darüber hinaus studierten, Manager 27 Prozent, EU 33 Prozent) und die wenigsten haben das Gefühl, die Kontrolle über ihre persönlichen Daten zu haben, wie z.B. die Fähigkeit zur Änderung, Löschung oder Korrektur dieser Daten, sowohl beim Online-Kauf als auch bei der Nutzung sozialer Netzwerkseiten.

Im Gegensatz dazu schützen sie am ehesten ihre Identität im täglichen Leben und im Internet und zwar auf verschiedenste Arten und Weisen, und sie sind meistens über ihre den Unternehmen vorliegenden Daten besorgt. Führungskräfte sind am ehesten bereit, für den Zugang zu ihren persönlichen Daten, die von öffentlichen oder privaten Einrichtungen gespeichert werden, zu bezahlen (43 Prozent, EU 28 Prozent, siehe Teil 3 dieses Berichts), und sie zeigen die höchste Bereitschaft, die Datenschutzeinstellungen ihres persönlichen Profils gegenüber den Standarteinstellungen auf einer sozialen Netzwerkseite oder Tauschbörsen-Webseite ändern zu lassen (57 Prozent, EU 51 Prozent), obwohl sie häufiger als der Durchschnitt sagen, dass dies schwierig war (22 Prozent, EU 18 Prozent). (BfDI: ra)

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Meldungen: Studien

Anforderungen von Privatanlegern In Zeiten volatiler Kapitalmärkte profitieren Unternehmen von Privatanlegern, die Aktien halten und Anleihen zeichnen und so Stabilität schaffen. Wie und mit welchen Informationen diese Zielgruppe versorgt werden möchte und wo heute noch Defizite in der Finanzkommunikation liegen, hat das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig gemeinsam mit der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW), der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) und der Deutsche EuroShop AG untersucht. Befragt wurden mehr als 500 Privatanleger in Deutschland mit monetärem Engagement in Aktien, Investmentfonds und/oder Unternehmensanleihen.

Angemessenheit der Vorstandsvergütung Stimmt die Vergütung der Mitglieder deutscher Aufsichtsräte und Vorstände mit der gewachsenen Verantwortung und Komplexität ihrer Aufgaben überein? Werden Leistung und Qualität der Kontrolleure angemessen gefördert? Im Mittelpunkt der 10. Panel-Befragung der Zeitschrift "Der Aufsichtsrat" stand die kontroverse Diskussion um die Aufsichtsrats- und Vorstandsvergütung von Unternehmen.

Fehlende Compliance im Software-Lizenzbereich 26 Prozent aller Software in Deutschland war 2011 unlizenziert. Insgesamt wurde hierzulande PC-Software im Wert von 6,7 Mrd. Euro eingesetzt - lizenziert und bezahlt wurden aber nur Programme im Wert von 4,9 Mrd. Euro. Laut Selbstauskunft greifen nur 66 Prozent der deutschen Software-Nutzer nie zu unlizenzierter Software. Auch die zunehmende Verbreitung von Tablet-Computern und die Popularität von Software-as-a-Service (SaaS) konnte nicht verhindern, dass die "Schattenwirtschaft" mit illegaler Software weiterhin blüht: Trotz des rasanten Wachstums dieser Angebote war ihr Anteil zu gering, um deutliche Auswirkungen zu haben. Weltweit waren 42 Prozent aller eingesetzten Programme unlizenziert, was Software im Wert von 63 Mrd. US-Dollar entspricht. Die Ergebnisse stammen aus der aktuellen Piraterie-Studie der Business Software Alliance (BSA) im Verbund mit der IDC und dem Marktforschungsinstitut Ipsos.

Soziale Medien und Unternehmenskultur Fast die Hälfte (47 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland setzt soziale Medien ein. Weitere 15 Prozent haben bereits konkrete Pläne, damit in Kürze zu beginnen. Das geht aus einer Studie hervor, die der Hightech-Verband Bitkom in Berlin vorgestellt hat. Dabei wurden im Auftrag des Bitkom 732 Unternehmen aller Branchen befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

Hoch im Kurs bei ECM: Compliance Effiziente Suche, Vorgangsbearbeitung mittels elektronischer Akte und Business-Process-Management sind für Unternehmen die Top-Trends im Umfeld von Enterprise Content Management (ECM). Dies ergab eine umfangreiche Studie des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC). Befragt wurden mehr als 100 Unternehmen mit über 1.000 Angestellten in der DACH-Region.

Professionelle Solvency II-Lösungen bevorzugt Nach aktuellen Verlautbarungen der EU-Kommission ist der 30. Juni 2013 der Stichtag, bis zu dem alle europäischen Versicherungsunternehmen ihre Governance, Risk und Compliance (GRC) Prozesse und Systeme der Solvency II-Richtlinie angepasst haben müssen. Während jedoch die Unternehmen ihr Augenmerk bei den Vorbereitungen zur Umsetzung der Anforderungen auf Säule I (Kapitaleffizienz) und Säule II (Risikomanagement) richten, wird Säule III (Reporting) nur wenig Beachtung geschenkt. Bis heute haben 84 Prozent der europäischen Versicherer noch keinen Berichtsrahmen und ergänzende Systeme implementiert. Folglich sind nur 16 Prozent darauf vorbereitet, den EU-Aufsichtsbehörden die geforderten Quartals- und Jahresberichte vorzulegen. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint bei der über 350 europäische Versicherungsunternehmen in verschiedenen Schlüsselmärkten befragt wurden.

Klarheit und Verständlichkeit der AGB Nur jeder fünfte Internetnutzer (22 Prozent) liest mehr oder weniger regelmäßig die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Online-Anbietern. So lesen einer Bitkom-Umfrage zufolge 6 Prozent "immer" und 16 Prozent zumindest "manchmal" die AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen). Dagegen erklärten 17 Prozent der Anwender, das Kleingedruckte "selten" zu lesen, 23 Prozent tun dies "nie". Ein weiteres Drittel der Onliner machte dazu keine Angaben.

Studie zur Umsetzung der EU-Änderungen zu Cookies Die durch die EU vorgegebenen Änderungen für den Umgang mit Cookies werden in den Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich umgesetzt. Entscheidende Fragen, wie die Einholung der Einwilligung zum Setzen von Cookies, sind daher von Unternehmen auch zukünftig nicht europaweit einheitlich zu beantworten. Das hat eine Vergleichsstudie zahlreicher europäischer Kanzleien ergeben, die von der englischen Kanzlei Bristows initiiert wurde und zu der Oppenhoff & Partner beigetragen hat.

Internet und Demokratie Das Internet fördert in den Augen seiner Nutzer die Demokratie. 61 Prozent der deutschen Internetnutzer sind aktuell der Meinung, das Internet trage zu mehr Demokratie bei. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom hervor. "Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, die politische Arbeit transparenter zu machen und breite Bevölkerungsschichten einzubeziehen", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "In vielen Ländern ist das Web sogar zu einer wichtigen Voraussetzung geworden, um demokratische Strukturen überhaupt erst auf den Weg zu bringen."

Rechtswesen vernachlässigt Informationssicherheit Unternehmen im Bereich Rechtsberatung wie zum Beispiel Anwaltskanzleien gehen im Vergleich mit anderen Branchen am nachlässigsten mit ihren Informationen um. Bei einer aktuellen europaweiten Studie von Iron Mountain und PwC zum Umgang mittelständischer Unternehmen mit Informationen landeten sie auf dem letzten Platz hinter Finanzdienstleistern, Versicherungen, produzierenden Unternehmen und der Pharmaindustrie. 42 Prozent der Kanzleien in Europa wissen nicht einmal, ob ihnen in den vergangenen drei Jahren Daten abhanden gekommen sind. Viele überprüfen auch nicht, ob ihre Mitarbeiter überhaupt Maßnahmen für eine höhere Informationssicherheit ergreifen. Mit der Studie wurde auch der europaweit erste europäische Vergleichsindex (Information Risk Maturity Index) erstellt, mit dem Unternehmen ermitteln können, ob sie angemessen auf Informationsrisiken vorbereitet sind.

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Compliance gewinnt zunehmend an Bedeutung Datenschutz im Internet