Textversion
Wer bietet was Recht Markt Produkte Services Whitepapers Fachartikel Compliance-Kiosk Schwerpunkte Branchen Videothek Schulungen Literatur Governance Webinare Compliance-Lexikon Success Stories Specials Security-Telegramm SaaS / Cloud-Telegramm Compliance-Archiv Security & Safety
Home Markt Studien, Umfragen, Untersuchungen

Markt


Hintergrund Hinweise & Tipps Interviews Invests Kommentare, Meinungen, Stellungnahmen Nachrichten Personen Studien, Umfragen, Untersuchungen Meinungsumfragen Unternehmen

Events / Veranstaltungen Datenschutzerklärung Newsletter Marktübersichten Stellenanzeigen - Jobsuche Compliance-Shop Shopping-Portal & Shopping Mall Impressum Kontakt: Pressemitteilungen Links RSS: Compliance-Magazin.de-News Feed abonnieren RSS: IT SecCity.de-News Feed abonnieren Geschäftsbedingungen Wichtiger Hinweis zu Rechtsthemen Compliance-Magazin für Mobile Devices Sitemap Suche Mediadaten

Online-Dialogmarketing und Datenschutz


Studie: Deutsche Unternehmen sehen die Bedeutung von Datenschutz steigen
In der Praxis wird eine Rechtssicherheit auf Ebene der datenverarbeitenden Systeme oftmals nicht ausreichend realisiert


Anzeige

(24.02.12) - Die Anzahl erfasster Daten und datenverarbeitender Anwendungen steigt gerade im Online-Marketing kontinuierlich an. Das Thema Datenschutz rückt damit nicht nur zunehmend in das Interesse der Öffentlichkeit, sondern auch auf die Agenda der Unternehmen. Eine aktuelle Studie belegt: Deutsche Unternehmen haben die Bedeutung von Datenschutz erkannt und sehen dabei im Standort Deutschland einen wichtigen Faktor.

Dass deutsche Unternehmen sich der Relevanz des Themas bewusst sind, zeigt eine aktuelle Studie der Deutschen Telekom. 84 Prozent der Befragten IT-Experten deutscher Unternehmen sehen die Bedeutung von Datenschutz für Wirtschaft und Gesellschaft als wichtig oder sehr wichtig. Dieses Bewusstsein zieht sich durch alle Branchen und Unternehmensgrößen.

In Zukunft wird die Bedeutung von Datenschutz sogar noch zunehmen. Dieser Ansicht sind 70 Prozent der Befragten. Dabei wird das Thema vor allem für große Unternehmen wichtiger. 83 Prozent der Großunternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern sehen die Relevanz von Datenschutz zunehmen. Bei kleinen Unternehmen mit bis zu 9 Mitarbeitern sind es immerhin 69 Prozent. Am höchsten wird die zukünftige Bedeutung von Datenschutz dabei von Industrieunternehmen eingestuft (87 Prozent).

Beim Thema Standort vertrauen deutsche Unternehmen auf den rechtlichen Rahmen im Heimatland. 78 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass es ihnen wichtig oder sehr wichtig ist, dass die Verarbeitung ihrer Daten im Geltungsbereich des deutschen Datenschutzrechts erfolgt. Die Bedeutung dieses Faktors soll sogar weiter steigen. Für rund die Hälfte (49 Prozent) gilt dies auch, wenn die Datenverarbeitung durch externe Dienstleister erfolgt. Gerade große Unternehmen (51 Prozent) wären auch bereit, für eine Datenverarbeitung nach deutschem Recht extra zu zahlen. Dies wird insbesondere wichtig, wenn durch verteilte Systeme und Cloud Computing-Lösungen Daten aus der Verarbeitung von beispielsweise Dialogmarketingkampagnen an unterschiedliche Standorte und Länder verteilt werden.

Lesen Sie zum Thema "Cloud Computing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)

Datenschutz ist auch eine technische Herausforderung
Datenschutz ist nicht nur ein Bekenntnis oder eine organisatorische Aufgabe. Er erfordert auch eine geeignete technische Umsetzung. Bei der Erhebung von Daten zum Einsatz im Marketing fehlt es hier oft an einer Berücksichtigung der konkreten Nutzungszustimmungen für Art und Zweck der Datenerhebung.

Dies trifft besonders für Unternehmen im Online-Dialogmarketing zu, die personenbezogene Daten für die Bildung von verhaltensbezogenen Nutzerprofilen einsetzen. Solch eine Profilierung ist nach aktueller deutscher und zu erwartender künftiger EU-Rechtslage nur nach Einwilligung des Nutzers möglich. Die datenverarbeitenden Systeme müssen dabei gewährleisten, dass die Erhebung zusätzlicher, verhaltensbezogener Daten abhängig davon ist, ob eine und welche konkrete Einwilligung vorliegt.

In der Praxis wird allerdings eine solche Rechtssicherheit auf Ebene der datenverarbeitenden Systeme oftmals nicht ausreichend realisiert. Die Unterscheidung in der Erfassung personen- und verhaltensbezogener Daten kann in vielen Fällen nur global aktiviert oder deaktiviert werden – gilt also für alle oder keinen. Damit sind kann den individuellen Zustimmungen und auch der Abbildung der gesetzlichen Widerspruchsmöglichkeit nicht Rechnung getragen werden. Um nicht zu Konflikten oder zu schlechten Kompromissen zwischen Datenschutz und Marketing zu gelangen, müssen Unternehmen daher grundlegende Konzepte für die rechtssichere Datennutzung im Marketing erarbeiten.

"Hier profitieren Unternehmen, die sich früh auf eine konsequente, zentralisierte und differenzierte Erfassung von Datennutzungszustimmungen eingestellt haben. Denn die konkrete Nutzbarkeit der Daten im Marketing durch geeignete und nachweisbare Zustimmungen ist ein strategischer Wert im Unternehmen und gegenüber Wettbewerbern, die ihre Hausaufgaben noch machen müssen,” so Stefan von Lieven, CEO des E-CRM Beratungs- und Technologieanbieters artegic AG.

Rechtssichere Profilierung wird zum entscheidenden Unternehmenswert
Rechtssichere und umfassende Zustimmungen für den Marketingeinsatz und eine rechtlich korrekte Verarbeitung und Nutzung von Daten werden zu entscheidenden Werten für Unternehmen.

Technische Lösungen, wie das vom Online-CRM Anbieter artegic AG entwickelte Privacy Admission Control, helfen, den wachsenden Stellenwert und die neuen Anforderungen an eine rechtssichere und gleichermaßen umfassende Datenverarbeitung im Marketing effizient zu realisieren. (artegic: ra)

artegic: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

Anforderungen von Privatanlegern In Zeiten volatiler Kapitalmärkte profitieren Unternehmen von Privatanlegern, die Aktien halten und Anleihen zeichnen und so Stabilität schaffen. Wie und mit welchen Informationen diese Zielgruppe versorgt werden möchte und wo heute noch Defizite in der Finanzkommunikation liegen, hat das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig gemeinsam mit der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW), der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) und der Deutsche EuroShop AG untersucht. Befragt wurden mehr als 500 Privatanleger in Deutschland mit monetärem Engagement in Aktien, Investmentfonds und/oder Unternehmensanleihen.

Angemessenheit der Vorstandsvergütung Stimmt die Vergütung der Mitglieder deutscher Aufsichtsräte und Vorstände mit der gewachsenen Verantwortung und Komplexität ihrer Aufgaben überein? Werden Leistung und Qualität der Kontrolleure angemessen gefördert? Im Mittelpunkt der 10. Panel-Befragung der Zeitschrift "Der Aufsichtsrat" stand die kontroverse Diskussion um die Aufsichtsrats- und Vorstandsvergütung von Unternehmen.

Fehlende Compliance im Software-Lizenzbereich 26 Prozent aller Software in Deutschland war 2011 unlizenziert. Insgesamt wurde hierzulande PC-Software im Wert von 6,7 Mrd. Euro eingesetzt - lizenziert und bezahlt wurden aber nur Programme im Wert von 4,9 Mrd. Euro. Laut Selbstauskunft greifen nur 66 Prozent der deutschen Software-Nutzer nie zu unlizenzierter Software. Auch die zunehmende Verbreitung von Tablet-Computern und die Popularität von Software-as-a-Service (SaaS) konnte nicht verhindern, dass die "Schattenwirtschaft" mit illegaler Software weiterhin blüht: Trotz des rasanten Wachstums dieser Angebote war ihr Anteil zu gering, um deutliche Auswirkungen zu haben. Weltweit waren 42 Prozent aller eingesetzten Programme unlizenziert, was Software im Wert von 63 Mrd. US-Dollar entspricht. Die Ergebnisse stammen aus der aktuellen Piraterie-Studie der Business Software Alliance (BSA) im Verbund mit der IDC und dem Marktforschungsinstitut Ipsos.

Soziale Medien und Unternehmenskultur Fast die Hälfte (47 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland setzt soziale Medien ein. Weitere 15 Prozent haben bereits konkrete Pläne, damit in Kürze zu beginnen. Das geht aus einer Studie hervor, die der Hightech-Verband Bitkom in Berlin vorgestellt hat. Dabei wurden im Auftrag des Bitkom 732 Unternehmen aller Branchen befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

Hoch im Kurs bei ECM: Compliance Effiziente Suche, Vorgangsbearbeitung mittels elektronischer Akte und Business-Process-Management sind für Unternehmen die Top-Trends im Umfeld von Enterprise Content Management (ECM). Dies ergab eine umfangreiche Studie des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC). Befragt wurden mehr als 100 Unternehmen mit über 1.000 Angestellten in der DACH-Region.

Professionelle Solvency II-Lösungen bevorzugt Nach aktuellen Verlautbarungen der EU-Kommission ist der 30. Juni 2013 der Stichtag, bis zu dem alle europäischen Versicherungsunternehmen ihre Governance, Risk und Compliance (GRC) Prozesse und Systeme der Solvency II-Richtlinie angepasst haben müssen. Während jedoch die Unternehmen ihr Augenmerk bei den Vorbereitungen zur Umsetzung der Anforderungen auf Säule I (Kapitaleffizienz) und Säule II (Risikomanagement) richten, wird Säule III (Reporting) nur wenig Beachtung geschenkt. Bis heute haben 84 Prozent der europäischen Versicherer noch keinen Berichtsrahmen und ergänzende Systeme implementiert. Folglich sind nur 16 Prozent darauf vorbereitet, den EU-Aufsichtsbehörden die geforderten Quartals- und Jahresberichte vorzulegen. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint bei der über 350 europäische Versicherungsunternehmen in verschiedenen Schlüsselmärkten befragt wurden.

Klarheit und Verständlichkeit der AGB Nur jeder fünfte Internetnutzer (22 Prozent) liest mehr oder weniger regelmäßig die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Online-Anbietern. So lesen einer Bitkom-Umfrage zufolge 6 Prozent "immer" und 16 Prozent zumindest "manchmal" die AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen). Dagegen erklärten 17 Prozent der Anwender, das Kleingedruckte "selten" zu lesen, 23 Prozent tun dies "nie". Ein weiteres Drittel der Onliner machte dazu keine Angaben.

Studie zur Umsetzung der EU-Änderungen zu Cookies Die durch die EU vorgegebenen Änderungen für den Umgang mit Cookies werden in den Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich umgesetzt. Entscheidende Fragen, wie die Einholung der Einwilligung zum Setzen von Cookies, sind daher von Unternehmen auch zukünftig nicht europaweit einheitlich zu beantworten. Das hat eine Vergleichsstudie zahlreicher europäischer Kanzleien ergeben, die von der englischen Kanzlei Bristows initiiert wurde und zu der Oppenhoff & Partner beigetragen hat.

Internet und Demokratie Das Internet fördert in den Augen seiner Nutzer die Demokratie. 61 Prozent der deutschen Internetnutzer sind aktuell der Meinung, das Internet trage zu mehr Demokratie bei. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom hervor. "Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, die politische Arbeit transparenter zu machen und breite Bevölkerungsschichten einzubeziehen", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "In vielen Ländern ist das Web sogar zu einer wichtigen Voraussetzung geworden, um demokratische Strukturen überhaupt erst auf den Weg zu bringen."

Rechtswesen vernachlässigt Informationssicherheit Unternehmen im Bereich Rechtsberatung wie zum Beispiel Anwaltskanzleien gehen im Vergleich mit anderen Branchen am nachlässigsten mit ihren Informationen um. Bei einer aktuellen europaweiten Studie von Iron Mountain und PwC zum Umgang mittelständischer Unternehmen mit Informationen landeten sie auf dem letzten Platz hinter Finanzdienstleistern, Versicherungen, produzierenden Unternehmen und der Pharmaindustrie. 42 Prozent der Kanzleien in Europa wissen nicht einmal, ob ihnen in den vergangenen drei Jahren Daten abhanden gekommen sind. Viele überprüfen auch nicht, ob ihre Mitarbeiter überhaupt Maßnahmen für eine höhere Informationssicherheit ergreifen. Mit der Studie wurde auch der europaweit erste europäische Vergleichsindex (Information Risk Maturity Index) erstellt, mit dem Unternehmen ermitteln können, ob sie angemessen auf Informationsrisiken vorbereitet sind.

Druckbare Version

Ernsthaft mit Nachhaltigkeit auseinandersetzen File Sharing-Anwendungen auf dem Vormarsch