Textversion
Wer bietet was Recht Markt Produkte Services Whitepapers Fachartikel Compliance-Kiosk Schwerpunkte Branchen Videothek Schulungen Literatur Governance Webinare Compliance-Lexikon Success Stories Specials Security-Telegramm SaaS / Cloud-Telegramm Compliance-Archiv Security & Safety
Home Markt Hintergrund

Markt


Hintergrund Hinweise & Tipps Interviews Invests Kommentare, Meinungen, Stellungnahmen Nachrichten Personen Studien, Umfragen, Untersuchungen Meinungsumfragen Unternehmen

Events / Veranstaltungen Datenschutzerklärung Newsletter Marktübersichten Stellenanzeigen - Jobsuche Compliance-Shop Shopping-Portal & Shopping Mall Impressum Kontakt: Pressemitteilungen Links RSS: Compliance-Magazin.de-News Feed abonnieren RSS: IT SecCity.de-News Feed abonnieren Geschäftsbedingungen Wichtiger Hinweis zu Rechtsthemen Compliance-Magazin für Mobile Devices Sitemap Suche Mediadaten

Wachsende M&A-Aktivitäten


Banken wie M&A-Chefs sehen strategische Käufer am M&A-Markt gegenüber Finanzinvestoren klar im Vorteil
M&A Panel von CMS Hasche Sigle und Finance: Große Übernahmen wieder in Reichweite
- Konzerne stützen ihre Übernahmestrategie vor allem auf eigene Liquidität

Anzeige

(21.03.11) - Deutsche Unternehmen wollen die Gunst der Stunde am Mergers & Acquisitions (M&A)-Markt nutzen. Selbst große Übernahmen sehen die hochmotivierten M&A-Player wieder in Reichweite. Zu diesem Ergebnis kommt die erste Befragung des "Finance M&A Panels", für das CMS Hasche Sigle und das Fachmagazin Finance rund 80 Investmentbanker und M&A-Chefs großer deutscher Unternehmen befragt haben.

Die Konzerne stützen ihre Übernahmestrategie vor allem auf eigene Liquidität. Unter den verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten für Akquisitionen erreicht eigene Liquidität auf einer Skala von 1 ("unwichtig für unsere M&A-Strategie") bis 10 ("sehr wichtig") mit einem Wert von 8,68 den höchsten Stellenwert. Banken wie M&A-Chefs sehen strategische Käufer am M&A-Markt gegenüber Finanzinvestoren klar im Vorteil.

Und die Entspannung an den Kreditmärkten stärkt die Finanzkraft noch weiter. Dr. Thomas Meyding, Partner bei CMS Hasche Sigle, sieht in den Umfrage-Ergebnissen eine Bestätigung, dass M&A ein integraler Bestandteil von Wachstumsstrategien ist. "Dank vorhandener Liquidität und einer wettbewerbsfähigen Aufstellung befinden sich derzeit zahlreiche Unternehmen im Buy-Mode", sagt Meyding. Aus Sicht von CMS-Partner Dr. Oliver Wolfgramm werden sich diese Ergebnisse im M&A-Geschehen widerspiegeln: "Unternehmen setzen auf eigene Liquidität als primäre Finanzierungsquelle für Unternehmenskäufe. Zusammen mit der steigenden Bereitschaft der Banken, Transaktionen zu finanzieren, spricht dies für eine deutlich steigende M&A-Aktivität deutscher Konzerne und großer Mittelständler in diesem Jahr."

Offenbar stehen die Konzerne schon in den Startlöchern. Auf die Frage, ob sie sich eher als Verkäufer (Wert 1) oder als Käufer sehen (Wert 10), positionierten sich die Unternehmensvertreter auf dem Panel mit einem Mittelwert von 7,58 deutlich auf der Käuferseite. Mehr als ein Drittel der Corporate-M&A-Chefs beantwortete die Frage für ihr Unternehmen klar mit 10.

Die Wachstumsambitionen der Unternehmen führen allerdings nach Aussage der befragten Corporates bereits zu einem verschärften Konkurrenzkampf um Übernahmeobjekte. "Die wachsenden M&A-Aktivitäten sind auch Ausdruck einer zunehmenden Professionalisierung auf Unternehmensseite", stellt Thomas Meyding fest: "Viele Firmen verfügen heute über eigene, gut aufgestellte M&A-Abteilungen, die die relevanten Märkte genau beobachten."

Unterschiedliche Preisvorstellungen, da sind sich beide Panel-Gruppen einig, stellen zurzeit neben negativen Due-Diligence-Findings sowie Zielunternehmen, die sich als weniger attraktiv herausstellen als erhofft, die häufigsten Dealbreaker bei M&A-Transaktionen dar. "In den divergierenden Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern zeigen sich noch die Nachwirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise", kommentiert Meyding: "Nach unseren Beobachtungen ist derzeit noch kein klarer Trend zu einem Käufer- oder Verkäufermarkt auszumachen." Und Oliver Wolfgramm ergänzt: "Kaufpreisanpassungsklauseln können eine Brücke zwischen unterschiedlichen Preisvorstellungen schlagen, jedoch zeigt unsere Befragung: sie sind kein Allheilmittel."

Dies sind die zentralen Ergebnisse der Frühjahrsbefragung des M&A Panels, das CMS Hasche Sigle gemeinsam mit dem Fachmagazin Finance künftig dreimal im Jahr befragt. (CMS Hasche Sigle: ra)

CMS Hasche Sigle: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -


Meldungen: Markt / Hintergrund

Gibt es im Baubereich eine "Parallel-Justiz"? Am 11. und 12. Mai 2012 kommen Baujuristen aus Justiz, Verwaltung, Wissenschaft und Anwaltschaft zum 4. Baugerichtstag in Hamm zusammen. Dort diskutieren sie über aktuelle baurechtspolitische Themen und erarbeiten Resolutionen mit dem Ziel, die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Bauen zu verbessern.

Immer wichtig: Verschlüsselung vertraulicher Daten Ein verlorener Laptop stellt ebenso wie ein abhandengekommener USB-Stick oder ein Hacker-Angriff einen Datenschutzverstoß dar. Ein erfolgreicher Datenschutzvorfall bringt enorme finanzielle Risiken mit sich: für das Unternehmen, die Betroffenen, aber auch für Lieferanten und Kunden.

Compliance-Risiken in Joint Ventures Bei der Eingehung von internationalen Kooperationen sehen sich Unternehmen neuen Korruptionsrisiken ausgesetzt. "Die klassische Bestechung hat ausgedient, neue und subtilere Formen der verdeckten Bestechung sind auf dem Vormarsch", sagte Prof. Dr. Thomas Klindt auf dem Noerr Compliance Day, zu dem jetzt der Leiter der Noerr Compliance Group rund 200 Fachleute aus dem In- und Ausland begrüßen konnte. Thematisch im Mittelpunkt standen die vielfältigen Compliance-Risiken in Joint Ventures - nach dem Iran-Embargo der EU auch drängende Fragen zur Abwicklung von mit iranischen Partnern geschlossenen Verträgen.

Zahlungsprozesse SEPA-konform gestalten Die Umstellung auf SEPA (Single European Payment Area) wird grundlegend in die Zahlungs- und Abrechnungsprozesse der Unternehmen eingreifen. Innerhalb der nächsten zwei Jahre müssen alle Zahlungsprozesse SEPA-konform gestaltet werden. Die Managementberatung Mücke, Sturm & Company hat analysiert, welche Prozesse entlang des Kundenlebenszyklus zwingend überarbeitet und angepasst werden müssen, um die SEPA-Anforderungen in den operativen Betrieb zu überführen. "Der Umstellungsaufwand wird in der Wirtschaft kritisch gesehen, er bietet aber gleichzeitig die Chance, lang gewünschte Systemanforderungen innerhalb des Umstellungsprozesses endlich zu realisieren", macht Michael Kaut, Partner bei Mücke, Sturm & Company, deutlich.

Betrüger: Anrufe angeblicher Verbraucherschützer "Wir müssen immer dreister werdenden Telefonabzockern endlich das Handwerk legen", forderte Bayerns Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk. "Ich fordere deshalb die Einführung der so genannten Bestätigungslösung. Das heißt: Eine Zahlungspflicht kommt auf einen Werbeanruf hin nur zustande, wenn der Kunde den Vertragsschluss nachher schriftlich bestätigt. Nur so können wir den Verbraucher noch effektiver gegen unerlaubte Telefonwerbung und unbeabsichtigte mündlich geschlossene Verträge am Telefon schützen."

Spürbare Kostensenkung beim Rechnungsversand Seit dem Inkrafttreten des Steuervereinfachungsgesetz am 1. Juli 2011 planen viele Unternehmen ihre Fakturierungsprozesse nachhaltig zu verschlanken und gleichzeitig die Prozesskosten signifikant zu senken. Zu verdanken ist dies einem Aspekt des Gesetzes, der in der öffentlichen Diskussion seinerzeit nur wenig Beachtung fand: Rechnungen, die auf elektronischem Wege übermittelt werden, sind denen, die per klassischer Briefpost zugestellt werden, gleichgestellt. darauf weist das Unternehmen retarus hin.

EU-Ausschuss entscheidet Ende April über Basel III Kleine und mittelständische Hightech-Unternehmen könnten bald schwieriger an Kredite kommen. Grund sind die strengen Vorgaben für Banken, die nach dem Abkommen "Basel III" jetzt in europäisches Recht umgesetzt werden sollen. Das befürchtet der Bitkom und fordert eine Überarbeitung der regulatorischen Compliance-Anforderungen. "Ohne weitere Anpassungen beschränken die Basel-III-Vorgaben den Spielraum für Banken bei der Kreditvergabe an kleine und mittelständische Unternehmen und verteuern solche Kredite", sagt Heinz Paul Bonn, Bitkom-Vizepräsident und Mittelstandsbeauftragter.

Vorratsdatenspeicherung in Polen Die polnischen Behörden hätten laut Angaben der Piratenpartei im vergangenen Jahr 1.856.888 Mal die Vorratsdaten der Bürger abgefragt. Bei einer Bevölkerung von 38,5 Millionen Menschen sei somit bereits jeder zwanzigste Bürger direkt durch eine Abfrage betroffen gewesen. Die Zahlen würden deutlich machen, dass die Möglichkeit, Datensammlungen durchführen zu können, auch zu steigenden Begehrlichkeiten bezüglich des Zugriffs durch die Behörden führe.

Zeitnahe Betriebsprüfung: Vor- und Nachteile Erstmals werden bundesweit einheitliche Rahmenbedingungen für eine zeitnahe Betriebsprüfung verbindlich festgelegt. Die Betriebsprüfung kann nur für die Prüfungszeiträume durchgeführt werden, zu denen dem Finanzamt vollständige Steuererklärungen vorliegen. Gegenwartsnah ist eine zeitnahe Betriebsprüfung nur, wenn die anfängliche Bereitschaft von Unternehmen und Finanzbehörde zu Effizienz und Kooperation während der gesamten Prüfungsdauer aufrecht erhalten und aktiv in der Praxis umgesetzt wird.

Mehr Rechtsschutz bei Bestellungen im Internet Bayerns Verbraucher können sich seit dem 2. April 2012 an eine Online-Schlichtungsstelle wenden, wenn es bei einer Bestellung im Internet Probleme gibt und sie sich mit dem beteiligten Unternehmen nicht einigen können. Das internetgestützte Schlichtungsverfahren unter www.online-schlichter.de steht dank der Förderung des Bayerischen Justiz- und Verbraucherschutzministeriums nun auch für Bayern kostenlos zur Verfügung.

Druckbare Version

Informations- und Transparenzdefizit beseitigen Das Recht auf Entschädigung