Soziale Netzwerke im Web 2.0-Zeitalter
Das Privat- und Berufsleben auf Web 2.0-Kommunikationsplattformen wie Facebook, Xing & Co wächst rasant zusammen. Unternehmen müssen jetzt ihre Hausaufgaben in Sachen Nutzungsrichtlinien machen, damit der Umgang mit den Online-Kontaktnetzwerken geregelt ist.

Compliance-Projekte in Finanzinstituten
Obwohl Compliance in den letzten Jahren ein zentrales Thema deutscher Banken geworden ist, funktioniert die Umsetzung häufig nicht reibungslos. Viele Kreditinstitute betrachten die Erfüllung der Anforderungen immer noch als notwendiges Übel – die Umsetzung wird daher teilweise kurzfristig und nicht umfassend genug aufgesetzt. Unliebsame Nebenwirkungen, die derzeit bei vielen Banken auf keinem Beipackzettel der Umsetzungsplanung stehen, sind oftmals die Folge. Anstatt die Sicherheit für Bankkunden und Geldhäuser zu erhöhen, lähmen sie die reibungslosen Abläufe im Unternehmen. Umso wichtiger ist es für die Institute, die möglichen Begleiterscheinungen von Compliance und ihre Ursachen zu kennen – nur dann können sie ihnen von Beginn an mit einem umfassenden Projekt systematisch entgegensteuern.
Kostengünstige Umsetzung der BilMoG-Anforderungen
Mit dem 29. Mai 2009 ist das BilMoG (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz) in Kraft getreten. Demnach müssen kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften erstmals die wesentlichen Merkmale ihres internen Kontroll- und Risikomanagementsystems in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess beschreiben. Gerade in Zeiten, in denen die Budgets ohnehin knapp sind, kommen so noch weitere Kosten auf die Unternehmen zu. Dr. Anne-Katrin Straesser, Autorin des Buches "7 Secrets of Highly Profitable Internal Control Systems" gibt dazu vier Tipps, wie Unternehmen Kosten sparen können, wenn diese Anforderung umgesetzt wird.

Compliance garantiert keine Sicherheit
Im Compliance-Wettrennen mit internationalen Gesetzgebungen und Richtlinien bleibt die IT-Sicherheit nur zu oft auf der Strecke. Der amerikanische Compliance-Experte Paul Reymann empfiehlt, die Gemeinsamkeiten verschiedener Richtlinien als Grundlage für IT-Sicherheit zu nehmen, um Kopfschmerzen zu vermeiden und automatisch zur Compliance zu gelangen.
Whistleblowing und Hinweisgebersysteme
Im Zuge einer verstärkten Compliance-Diskussion in Deutschland gewinnt auch das Thema Whistleblowing hierzulande immer mehr an Bedeutung. Hinweise, die über Whistleblower die relevanten Stellen im Unternehmen erreichen sollen, werden über sogenannte Hinweisgebersysteme aufgenommen. Obwohl diese Systeme zumeist die gleichen Ziele verfolgen, unterscheiden sich die in den Unternehmen eingesetzten Hinweisgebersysteme in ihrer Anwendung stark voneinander.
Checkliste für sicheren Umgang mit Dokumenten
Die Anzahl wichtiger Unternehmensdokumente, die in gedruckter Form auf Papier vorliegen, nimmt im digitalen Zeitalter zwar immer weiter ab. Dennoch müssen Unternehmen auch heute noch mit einer großen Zahl physischer Dokumente umgehen, die es zu indexieren und archivieren gilt - sei es aufgrund rechtlicher Vorschriften oder interner Vorgaben. Iron Mountain hat deshalb eine Checkliste für den sicheren Umgang mit Unternehmensdokumenten zusammengestellt.
Immer häufiger: Die Umsatzsteuer-Nachschau
Aus Angst vor Steuerausfällen erschwert das Bundesfinanzministerium (BMF) deutschen Unternehmen das Prozedere bei innergemeinschaftlichen Lieferungen. Mit einem aktuellen Schreiben (BMF-Schreiben vom 06.01.09) stemmt es sich gegen Erleichterungen, die der Europäische Gerichtshof im Hinblick auf die Steuerbefreiung solcher Lieferungen geschaffen hat.
Outsourcing und Compliance
In vielen IT-Abteilungen regiert derzeit der Rotstift, da die Auswirkungen der aktuellen Krise an den Finanzmärkten auf die reale Wirtschaft nicht ausbleiben. Das Thema Outsourcing bekommt dadurch erneut Rückenwind: In Boomzeiten gilt es als gute Möglichkeit, um Zugang zu neuen Technologien und Ressourcen zu erhalten und in Krisenzeiten gilt Outsourcing als Kostensenker. Dabei ist kaum ein Thema gleichzeitig so umstritten. Gernot Keckeis, Director Identity & Security bei Novell, und Michael Junk, IT-Security & Compliance Manager bei Novell, untersuchen, welche Vorteile die Auslagerung von einzelnen Geschäftsprozessen mit sich bringen kann und welche Hürden gemeistert werden müssen.
Regelbasiertes Rechtemanagement und Compliance
Compliance ist derzeit in aller Munde. Kein Wunder: In den Medien häufen sich Berichte über Schäden aufgrund mutwilliger Manipulationen oder unbeabsichtigter Verletzungen von Sicherheitsrichtlinien. Neue Vorgaben wie EuroSOX schlagen Wellen. Die Einhaltung der Vorschriften ist Chefsache, doch die IT trägt einen entscheidenden Teil zur Einhaltung bei. econet, der Münchner Experte für serviceorientiertes Identitätsmanagement, rät Unternehmen, rasch die generischen Voraussetzungen für möglichst viele Compliance-relevante Faktoren zu schaffen.

Regeln für die Healthcare Compliance
Eine gute und transparente Zusammenarbeit braucht klare Regeln. Gemeinsam mit den Partnern in den Krankenhäusern und der Ärzteschaft engagieren sich der BVMed und seine Mitgliedsunternehmen seit vielen Jahren intensiv dafür, der Kooperation im Gesundheitsmarkt eine sichere und transparente Grundlage zu geben. Gemeinsam wurden der "Kodex Medizinprodukte", der "Gemeinsame Standpunkt" und Mustervertragselemente zur Zusammenarbeit entwickelt.