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Komplexität des Reportings in den Griff kriegen


Automatisierte Reportingprozesse für die Investment-Industrie
Die manuelle Erstellung solcher Dokumente ist extrem zeitaufwändig


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(03.04.09) - Princeton Financial Systems (PFS) hat die Version 2.0 der "DVS Publisher Suite" vorgestellt. Die neue Reporting-Lösung automatisiert die Reportingprozesse für professionelle Factsheets, Anlageausschussmappen, Monats-, Halbjahres- und Jahresberichte von der Erstellung bis zum Versand. PFS ist Lösungsanbieter für Portfolio- und Accounting-Management, Investment Compliance, Datenmanagement und Reporting für die globale Investment-Management-Industrie.

Verschiedene Faktoren begründen maßgeblich die hohe Komplexität des Reportings:
Berichte bedürfen einer individuellen Gestaltung, müssen regelmäßig – in den meisten Fällen sogar täglich – generiert werden und unterliegen hohen Qualitäts- und Transparenzanforderungen, da sie die direkte Schnittstelle zum Kunden sind. Die manuelle Erstellung solcher Dokumente ist extrem zeitaufwändig: Informationen müssen aus verschiedenen Quellen gesammelt, qualitätsgesichert, aggregiert, aufbereitet und an die Empfänger verteilt werden.

Diesem Aufwand steht ein immenser Zeit- und Kostendruck gegenüber. Mit der DVS Publisher Suite 2.0 werden Berichte zeit-, ereignis- oder datengesteuert generiert, automatisch an einzelne Empfänger oder Empfängergruppen verteilt und im zentralen Repository abgelegt. Alle automatisierten Prozesse sind dank der ausführlichen Protokollierung jederzeit nachvollziehbar.

Die Reporting-Lösung bietet zudem die Möglichkeit, die zugrunde liegenden Berichtsdaten gesondert als eine Art "Snapshot" zu speichern. So können sie je nach Reporting-Anforderung manuell editiert werden. Im dazugehörigen Protokoll werden alle Änderungen übersichtlich erfasst.

Vorkonfigurierte oder selbst definierte Report-Bausteine werden im Report-Repository abgelegt und können effizient ohne Programmierkenntnisse mithilfe von Drag&Drop-Funktionalität in Berichten wiederverwendet werden.

Durch eine flexible Formulierung von Regeln auf unterschiedlichen Berichtsebenen können intelligente Berichte entworfen werden. Als Resultat zeigt beispielsweise ein Factsheet für einen Rentenfonds ein Chart einer Durationsallokation anstatt einer Branchenallokation. Durch dieses regelbasierte Verhalten müssen weniger Berichte erstellt und parallel gepflegt werden. So steigt die Effizienz im Reporting. (Princeton Financial Systems: ra)

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Meldungen: Finanzdienste + Versicherungen

Investment-Compliance gewährleisten Princeton Financial Systems gab die Einführung einer neuen Version ihres Investment-Compliance-Systems "MIG21" bekannt. Die MIG21-Version 7.2 erweitert die Funktionalität der vorherigen Version 7.1 durch neue Eigenschaften, die Skalierbarkeit und Performance weiter optimieren sollen.

Management von Ausfall-Prognosemodellen Fico, eine Anbieterin von prädiktiver Analytik und Lösungen für das Decision Management, gibt die sofortige Verfügbarkeit von "Fico Model Central Solution" bekannt. Die Lösung unterstützt Banken, Versicherungen und Handelskonzerne dabei, die Leistungsfähigkeit ihrer Ausfall-Prognosemodelle zu verbessern und diese im Einklang mit strenger werdenden Compliance-Regularien zu verwalten.

Facta: Compliance mit US-Steuer-Reporting erhalten Facta steht für "Foreign Account Tax Compliance Act" und ist die Kurzbezeichnung für einen Teil eines im Jahr 2010 in Kraft getretenen US-Gesetzes, mit dem das US-Steuer-Reporting von ausländischen Finanzinstitutionen deutlich verschärft wurde. Mit diesen neuen Vorgaben verpflichtet die US-Regierung alle ausländischen Finanzinstitute, Informationen über Konten von US-Bürgern an die US-amerikanischen Steuerbehörde IRS weiterzuleiten. Damit soll sichergestellt werden, dass US-Bürger Einkommen, die sie außerhalb der USA erzielen und die über bestimmten Einkommensgrenzen liegen, in den USA versteuern. Weltweit sind von Facta zehntausende Unternehmen der Finanzbranche, wie zum Beispiel Banken, Versicherungsunternehmen oder Investmentgesellschaften, betroffen.

Risikominimierung für Finanzdienstleister Der "Office Process Manager" der agentes geht einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft und bietet damit noch mehr Unterstützung für Finanzdienstleister in Sachen Risikomanagement. Mit dem neuen Software-Release 4.0 löst agentes in ihrer Excel-Add-In die Skriptsprache Visual Basic für Applications (VBA) zugunsten einer performanteren .NET-Technologie ab.

Versicherungsschutz und Krisenmanagement BDJ Versicherungsmakler, ein auf Industrieversicherungen spezialisierter Risikoberater, bietet mit "BDJ Data Protect Plus" das erste ganzheitliche Versicherungspaket, das die Risiken im Zusammenhang mit Datenverlusten und den möglichen dramatischen Folgen für die geschädigten Unternehmen abdeckt. BDJ Versicherungsmakler reagiert damit auf aktuelle Ereignisse, aber auch auf eigene Erfahrungen ihrer Branchenspezialisten. Sie berichten, dass IT-Risiken in der Mehrzahl aller deutschen Unternehmen mangelhaft versichert sind.

SEPA-Einführung in weniger als drei Monaten Eine neue Mandatsmanagement-Lösung von Logica soll es Unternehmen ermöglichen, die Vorteile des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraumes SEPA (Single Euro Payments Area) und des einheitlichen Lastschriftverfahrens (SEPA Direct Debit) auszuschöpfen. Mit Logicas Mandatsmanagement können Unternehmen das Einzugsverfahren standardisieren, ihre Kosten reduzieren und die regulativen Rahmenbedingungen einhalten. Die sogenannte "Pay-as-you-grow"-Option reduziert die Implementierungskosten, wobei sich der Preis am Nutzungsumfang orientiert.

Meldewesen optimal steuern Logica unterstützt Finanzinstitute mit einer neuen multinationalen Meldewesenlösung: Mit "Logica Ibra" (Insurance and Banking Reporting Architecture) lassen sich gesetzlich vorgeschriebene Offenlegungspflichten in allen Märkten, in denen ein Finanzinstitut tätig ist und der Meldepflicht unterliegt, problemlos erfüllen.

Fraud Management und Betrugserkennung ACI Worldwide und Integrated Research stellen das neue Produkt "Prognosis für ACI Proactive Risk Manager" vor. Es ermöglicht Finanzinstituten, die die Betrugsmanagement-Software von ACI einsetzen, ein permanentes Monitoring und Management ihrer Betrugserkennungs-Systeme in Echtzeit.

Versicherungen: Outsourcing von IT-Infrastruktur Versicherungskonzerne können in Zukunft interne IT-Auslagerungen trotz strafrechtlicher Hürden leichter realisieren als bisher. Nach Aussage von Dr. Peter Bräutigam, Leiter der IT-Practice Group von Noerr LLP, ist mit der neuen Lösung des Unternehmens eine Weitergabe sensibler Kundendaten an interne Rechenzentren und IT-Dienstleister straflos möglich. Dabei könne auch auf bislang übliche und teure Ausweichstrategien verzichtet werden, wie etwa die Anonymisierung der Daten oder die Etablierung von Doppelarbeitsverhältnissen.

Zeitgemäße Methoden der Datensicherheit Mit den neu gefassten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Banken nun noch intensiver reglementiert. Durch neue Funktionalitäten ihrer "Corebanking"-Lösung können Multibank-Kunden auf diese Vorschriften in wichtigen Bereichen allerdings gelassen reagieren.

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SEPA-Compliance als Geschäftsmöglichkeit Inkrafttreten der dritten Säule von Basel II