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Fonds-Steuerreporting-Software


Mit "TAX" erhalten Unternehmen eine Möglichkeit, die Prozesse zur Erstellung der Steuerberechnung zu automatisieren und diese Risiken zu reduzieren
Fonds-Steuerreporting-Software TAX wurde mit den Pilotkunden Citigroup, Warburg Invest, M.M. Warburg-LuxInvest und Indexchange weiterentwickelt


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(14.06.07) - Aquin Components hat mit "TAX" eine neue Software-Lösung für das Fonds-Steuerreporting vorgestellt. TAX ermittelt die Besteuerungsgrundlagen gemäß §5 des Investmentsteuergesetzes (InvStG) und automatisiert ferner die Erstellung von WM-Meldungen, Ausschüttungsbeschlüssen, Feststellungserklärungen und Kapitalertragsteueranmeldungen (KESt). Das InvStG legt fest, dass eine Kapitalanlagegesellschaft (KAG) für die Richtigkeit ihrer Veröffentlichungen haftet. Versäumt eine KAG die Veröffentlichung ihrer Besteuerungsgrundlagen, trifft den Anleger eine hohe pauschale Besteuerung.

Um ein Fondsprodukt im deutschen Markt zu platzieren und für den Anleger interessant zu gestalten, sollten die Besteuerungsgrundlagen daher veröffentlicht werden und der Fonds somit transparent gemacht werden. Intransparente Fonds sind für deutsche Privatanleger in der Regel nicht interessant, da die Renditen den hohen Steuern zum Opfer fallen.

Obwohl das InvStG bereits seit Anfang 2004 in Kraft ist, gibt es noch viele Hürden für KAGs. Die regelmäßigen steuerfachlichen Änderungen verursachen beispielsweise bei den in der Praxis üblichen komplexen Excel-Lösungen einen hohen manuellen Änderungs- und Aktualisierungsaufwand. Zudem ist das erforderliche Know-how wegen der zunehmenden Komplexität der Fondsprodukte und der Steuerberechnung auf oftmals nur wenige Schlüsselpersonen konzentriert. Durch die resultierende hohe Fehleranfälligkeit entstehen innerhalb der KAG operationelle Risiken.

Mit der Software TAX bietet Aquin eine Möglichkeit, die Prozesse zur Erstellung der Steuerberechnung zu automatisieren und diese Risiken zu reduzieren. Die in TAX implementierten Berechnungslogiken basieren auf dem Know-how der Steuerspezialisten von KPMG und werden regelmäßig der aktuellen Steuergesetzgebung angepasst.

Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit KPMG gewährleistet auch bei zukünftigen gesetzlichen Änderungen die hohe Qualität der kalkulierten Meldungen. Als Beispiel sei hier die Abgeltungssteuer genannt, welche sich zurzeit im Rahmen der Unternehmenssteuerreform im Gesetzgebungsverfahren befindet.

TAX wurde mit den Pilotkunden Citigroup, Warburg Invest, M.M. Warburg-LuxInvest und Indexchange weiter entwickelt. Detlef Mertens, Geschäftsführer der Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH, erläutert: "Warburg Invest und M.M. Warburg-LuxInvest S.A. haben sich als Aquin-Anwender für die Implementierung der Tax-Lösung von Aquin Components entschieden, weil das Konzept zur Einbindung von Steuer-Know-how des Beraters KPMG überzeugt hat und wir eine fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen Anwendern erwarten." (Aquin: ra)

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Meldungen: Finanzdienste + Versicherungen

Investment-Compliance gewährleisten Princeton Financial Systems gab die Einführung einer neuen Version ihres Investment-Compliance-Systems "MIG21" bekannt. Die MIG21-Version 7.2 erweitert die Funktionalität der vorherigen Version 7.1 durch neue Eigenschaften, die Skalierbarkeit und Performance weiter optimieren sollen.

Management von Ausfall-Prognosemodellen Fico, eine Anbieterin von prädiktiver Analytik und Lösungen für das Decision Management, gibt die sofortige Verfügbarkeit von "Fico Model Central Solution" bekannt. Die Lösung unterstützt Banken, Versicherungen und Handelskonzerne dabei, die Leistungsfähigkeit ihrer Ausfall-Prognosemodelle zu verbessern und diese im Einklang mit strenger werdenden Compliance-Regularien zu verwalten.

Facta: Compliance mit US-Steuer-Reporting erhalten Facta steht für "Foreign Account Tax Compliance Act" und ist die Kurzbezeichnung für einen Teil eines im Jahr 2010 in Kraft getretenen US-Gesetzes, mit dem das US-Steuer-Reporting von ausländischen Finanzinstitutionen deutlich verschärft wurde. Mit diesen neuen Vorgaben verpflichtet die US-Regierung alle ausländischen Finanzinstitute, Informationen über Konten von US-Bürgern an die US-amerikanischen Steuerbehörde IRS weiterzuleiten. Damit soll sichergestellt werden, dass US-Bürger Einkommen, die sie außerhalb der USA erzielen und die über bestimmten Einkommensgrenzen liegen, in den USA versteuern. Weltweit sind von Facta zehntausende Unternehmen der Finanzbranche, wie zum Beispiel Banken, Versicherungsunternehmen oder Investmentgesellschaften, betroffen.

Risikominimierung für Finanzdienstleister Der "Office Process Manager" der agentes geht einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft und bietet damit noch mehr Unterstützung für Finanzdienstleister in Sachen Risikomanagement. Mit dem neuen Software-Release 4.0 löst agentes in ihrer Excel-Add-In die Skriptsprache Visual Basic für Applications (VBA) zugunsten einer performanteren .NET-Technologie ab.

Versicherungsschutz und Krisenmanagement BDJ Versicherungsmakler, ein auf Industrieversicherungen spezialisierter Risikoberater, bietet mit "BDJ Data Protect Plus" das erste ganzheitliche Versicherungspaket, das die Risiken im Zusammenhang mit Datenverlusten und den möglichen dramatischen Folgen für die geschädigten Unternehmen abdeckt. BDJ Versicherungsmakler reagiert damit auf aktuelle Ereignisse, aber auch auf eigene Erfahrungen ihrer Branchenspezialisten. Sie berichten, dass IT-Risiken in der Mehrzahl aller deutschen Unternehmen mangelhaft versichert sind.

SEPA-Einführung in weniger als drei Monaten Eine neue Mandatsmanagement-Lösung von Logica soll es Unternehmen ermöglichen, die Vorteile des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraumes SEPA (Single Euro Payments Area) und des einheitlichen Lastschriftverfahrens (SEPA Direct Debit) auszuschöpfen. Mit Logicas Mandatsmanagement können Unternehmen das Einzugsverfahren standardisieren, ihre Kosten reduzieren und die regulativen Rahmenbedingungen einhalten. Die sogenannte "Pay-as-you-grow"-Option reduziert die Implementierungskosten, wobei sich der Preis am Nutzungsumfang orientiert.

Meldewesen optimal steuern Logica unterstützt Finanzinstitute mit einer neuen multinationalen Meldewesenlösung: Mit "Logica Ibra" (Insurance and Banking Reporting Architecture) lassen sich gesetzlich vorgeschriebene Offenlegungspflichten in allen Märkten, in denen ein Finanzinstitut tätig ist und der Meldepflicht unterliegt, problemlos erfüllen.

Fraud Management und Betrugserkennung ACI Worldwide und Integrated Research stellen das neue Produkt "Prognosis für ACI Proactive Risk Manager" vor. Es ermöglicht Finanzinstituten, die die Betrugsmanagement-Software von ACI einsetzen, ein permanentes Monitoring und Management ihrer Betrugserkennungs-Systeme in Echtzeit.

Versicherungen: Outsourcing von IT-Infrastruktur Versicherungskonzerne können in Zukunft interne IT-Auslagerungen trotz strafrechtlicher Hürden leichter realisieren als bisher. Nach Aussage von Dr. Peter Bräutigam, Leiter der IT-Practice Group von Noerr LLP, ist mit der neuen Lösung des Unternehmens eine Weitergabe sensibler Kundendaten an interne Rechenzentren und IT-Dienstleister straflos möglich. Dabei könne auch auf bislang übliche und teure Ausweichstrategien verzichtet werden, wie etwa die Anonymisierung der Daten oder die Etablierung von Doppelarbeitsverhältnissen.

Zeitgemäße Methoden der Datensicherheit Mit den neu gefassten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Banken nun noch intensiver reglementiert. Durch neue Funktionalitäten ihrer "Corebanking"-Lösung können Multibank-Kunden auf diese Vorschriften in wichtigen Bereichen allerdings gelassen reagieren.

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